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SYNESIS-Magazin Nr. 4/2016

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In welchem Land
lag der Salomonische Tempel?

Horst Friedrich †

In seinem Buch über eine möglicherweise multiple historische Identität des im Neuen Testament als authentisch präsentierten Jesus hebt Kamal Salibi (1) hervor, dass es - trotz intensiver archäologischer Bemühungen - bis zum heutigen Tage nicht gelungen ist, auch nur die allergeringste Spur eines Beweises dafür aufzufinden, dass der legendäre biblische Tempel König Salomos sich tatsächlich einst in Jerusalem befunden habe. Salibi verweist zwar nicht, wie etwa Gunnar Heinsohn (2), die Gesamtreichskönige David und Salomo ins Reich der Legende. Er behauptet aber, dass sich die Geschichte des alten Israel in Südarabien, statt in Kanaan (Palästina), abgespielt habe. Nach seiner These müsste man also nach dem Salomonischen Tempel dort, nämlich im Hochland von Asir am Roten Meer, suchen.

Der Verfasser gesteht gerne zu, dass unsere Unwissenheit über die Zeit vor -500 derzeit noch so riesengroß ist, dass noch allerhand Raum für nonkonformistische Thesen ist. Auch tappen wir zugegebenermaßen noch sehr im Dunkeln, was die mutmaßlich sehr wichtige Rolle angeht, die Südarabien offenbar im Netz der vor- und frühgeschichtlichen Zusammenhänge gespielt hat (3). Aber auch Salibi starrt, wie die Schulwissenschaft, quasi hypnotisiert ausschließlich auf den Alten Orient, als sei dieser der Nabel der Welt gewesen. Dies war der Nahe Osten aber zu keiner Zeit! Es handelt sich hier ganz eindeutig um eine Idée fixe, die uns erst im 19. Jahrhundert, unter dem Eindruck der Ausgrabungen in Ägypten und Babylonien, aufoktroyiert wurde.

Der Verfasser meint, es ist hohe Zeit, den vorgeschichtlich geografischen Horizont zu weiten! In diesem Sinne, aus einem umfassenden Blickwinkel betrachtet, vermag die Salibische These ihn letztlich nicht zu überzeugen. Hingegen liegt ihm schon seit einiger Zeit etwas weitaus Überzeugenderes vor zu unserem Thema: nämlich die viel zu wenig beachteten Veröffentlichungen Jacques Touchets (4).

Touchets La Grande Mystification

Touchet ist der Besitzer des Hotels »Bonnafoux« in der Altstadt von Carcassonne (Südfrankreich), daneben - oder hauptsächlich - aber ein genialer Außenseiter, dessen Wissen ihn durchaus befähigt, der Schulwissenschaft das Wasser zu reichen, wie man so sagt. Da sein Magnum opus »La grande Mystification« bisher weder in einer anderen Sprache, noch überhaupt in Buchform (5), veröffentlicht wurde, möchte der Verfasser, einer Anregung von Thomas Riemer folgend, hier einen kurzen Abriss des Touchetschen »Szenarios« geben.

Touchet hatte schon 1988 konstatiert, dass »es immer zweifelhafter wird, dass dieser erste Tempel je existierte, zumindest in Palästina« (6). Wie war er zu dieser Behauptung gekommen?

Einerseits hatten ihn langjährige Studien der iberischen Schrift dahin gebracht, die iberischen Inschriften sinnvoll zu entziffern, d. h. lesen zu können, und zwar auf der Basis der Annahme, dass es sich beim Iberischen um eine altsemitische, dem alten Aramäisch nahe verwandte Sprache handele. Andererseits faszinierte ihn die Tradition der Sephardim (7), der jüdischen Minorität der Iberischen Halbinsel, wonach dieser iberische Westen schon immer ihre Heimat gewesen sei, sie keineswegs aus Palästina dort eingewandert seien. Breit gefächerte weitere Forschungen führten ihn schließlich zu dem nachstehend stichwortartig skizzierten Szenario.

1. Die Heimat der Semiten ist der iberische Westen

Von dort aus sind sie erst in den Nahen Osten eingewandert. Das ursprüngliche, erste »Tyrus« der Phönizier war das uralte Cádiz, das Tor zum Atlantischen Ozean.

2. Das Reich Salomos befand sich in Spanien

Erst nach Salomo tauchen die »Ibri« - die hebräische Bibel kennt keine »Hebräer« - in Kanaan auf (8). Zion, die Stadt Davids, lag an der Stelle des heutigen Granada: Der Salomonische Tempel befand sich dort, wo heute die Alhambra steht (9).

Touchet macht zu den marmornen Löwen am Löwenbrunnen im Patio de los Leones der Alhambra die interessante Bemerkung, dass diese nach Ansicht von Spezialisten aus dem -10. oder -11. Jahrhundert (konventioneller Zeitrechnung) stammen, und er fragt: »Wie kommen diese Löwen aus der Zeit Davids und Salomos hierher?« Er erwähnt auch die uralten Festungsmauern, auf denen offenbar in arabisch maurischer Zeit die Alhambra errichtet wurde. Er fährt fort: »Wir haben keine großen Zweifel mehr über den sehr direkten Zusammenhang zwischen Granada und der Stadt Davids, wo Salomo den Tempel erbauen ließ.« Und zur Bestätigung zitiert er aus dem von Marino Antequera herausgegebenen offiziellen Alhambra-Führer, dass der Löwenbrunnen »einen sehr archaischen Eindruck macht, was bereits vor längerer Zeit der Archäologe Valladar und der Kenner arabischer Kultur Almagro Cardenas bemerkt haben; sowohl vom Brunnenbecken wie von den Tieren her erinnert er an das ‘‘Bronze-Meer’’ im Tempel Salomos«.

3. Auch die Alphabetschrift stammt aus dem iberischen Westen

Die Buchstabenschrift - nämlich das phönizische, das aramäische und das hebräische Alphabet - gelangte erst mit den Ibero-Semiten in den Nahen Osten (10).

4. Die geografische Namenswelt wanderte mit den Ibero-Semiten vom iberischen Westen in den Nahen Osten

Entsprechend dem Brauch vieler Völker brachten die iberosemitischen Invasoren/Kolonisatoren Orts-, Fluss- und Bergnamen von der Iberischen Halbinsel in den Orient.

5. Das Alte Testament beschreibt in Wahrheit Verhältnisse nicht in Palästina, sondern im iberischen Westen

Die biblischen Angaben - nota bene für die Zeit von Abraham/Exodus/Salomo - zu geografischen Örtlichkeiten/Verhältnissen/Wanderwegen und insbesondere zur Bevölkerungszahl können sich ursprünglich unmöglich auf ein »Ur in Chaldäa«, einen Exodus von Ägypten zur Sinaihalbinsel und das kleine, aride Palästina bezogen haben. Es wird ein ganz anderes Land beschrieben, nämlich die Iberische Halbinsel, und der Exodus fand mutmaßlich, vom Maghreb (nicht von Ägypten!) kommend, über die Straße von Gibraltar hinweg, statt (11).

Der Verfasser glaubt, dass das Touchetsche Szenario in seinen Kernaussagen zutreffend ist. Als »Ur«-Heimat der Semiten die Iberische Halbinsel, respektive die atlantoiberische - von Marokko bis Dänemark reichende - Zivilisation im weiteren Sinne anzunehmen, ist im Hinblick auf das vorindogermanische, hamitosemitische (rätoberberische oder eben iberische) Substrat Alteuropas nur logisch. Die noch gänzlich unverstandene Urverwandtschaft, bei zugleich größter Gegensätzlichkeit im Geistig-Seelischen, zwischen Semiten und Indogermanen (12) bleibt allerdings auch bei Touchet noch dunkel.

Touchets Szenario findet nun eine starke Stütze in den Forschungen Uwe Toppers über vor- und frühgeschichtliche, offenbar wiederholt von Kataklysmen vernichtete Hochkulturen auf der Iberischen Halbinsel (13).

Toppers Szenario

Das Leitmotiv von Toppers ungewöhnlich originellen und verdienstvollen Magnum opus lässt sich am besten mit Milosz’ Behauptung umreißen: »Iberien ist das älteste zivilisierte Land unserer Welt« (14).

Der besondere Wert dieses Buches liegt primär darin, dass Topper mit offenen Augen und wachem Verstand große Teile der Iberischen Halbinsel persönlich nach prähistorischen Überresten durchforscht hatte und sich dann - unbeeinflusst von »scholastischen« Lehrmeinungen - sein eigenes Urteil gebildet hat über das viele Erstaunliche, das er gesehen hatte. So etwa uralte Strandlinien hoch über dem heutigen Meeresspiegel und weit im Binnenland liegende prähistorische Seehäfen, beides nur mit einem tektonischen Absinken und Wiederauftauchen des Landes erklärbar.

Wie Touchet glaubt auch Topper eine uralte iberische Hochkultur zu erkennen, die von Marokko bis Dänemark reichte. Diese war das Vorbild von Platos »Atlantis«. Aus den Zeiten dieser Hochkultur stammen auch die megalithischen Überreste. Das Zentrum dieser »atlantoiberischen« Zivilisation war das uralte Cádiz (nach Touchet, wie wir sahen, das ursprüngliche »Tyrus« der Phönizier).

Dieses Toppersche Postulat einer uralten iberischen Hochkultur findet in der Tat eine starke Stütze in dem, was bereits 1928 Elena Maria Whishaw - bestens fundiert und unbezweifelbar - von den erstaunlichen Überresten prähistorischer Zivilisationen (»zyklopische« Architektur, Bergwerke, spektakuläre Wasserversorgungssysteme) in Andalusien zu berichten wusste (15).

Einen entscheidenden Schritt über Touchet hinaus tut Topper nun aber eben, indem er wiederholte Kataklysmen in sein Szenario integriert. In der Phaéton-Katastrophe etwa sieht er einen Planetoiden-Impakt. Touchet kann nämlich im Grunde nicht erklären, warum die altiberische Hochkultur, die er (zumindest in ihrer letzten Phase) mit dem Reich Salomos und dem »Ur-Phönizien« gleichsetzt, so gänzlich unseren Blicken entschwunden ist. In einem katastrophistischen Szenario hingegen liegt es auf der Hand, dass das iberische Reich Salomos von den letzten Kataklysmen zerstört worden sein könnte.

Man kann nur hoffen, dass Touchet und Topper zukünftig ihre Forschungen koordinieren, und dass sie ihrem Szenario eine Chronologie-Verkürzung im Sinne von Heinsohn & Illig (16) integrieren. Denn unsere chaotische und viel zu lange Chronologie stellt leider einen alles gänzlich verwirrenden Konfusions-Mahlstrom (17) dar.

Im Auge zu behalten bleibt, dass das - bibelfundamentalistisch geglaubte, aber aus keiner einzigen außerbiblischen Quelle zu belegende (18) - davidisch salomonische Gesamtreich Israel zwar im Nahen Osten offensichtlich nicht existiert haben kann, es aber mit erheblicher Wahrscheinlichkeit auf der Iberischen Halbinsel in der Tat bestanden hat.

Dort, im iberischen Westen, hatten die »Ibri« wohl auch bereits Kontakt mit den Philistern, die später ebenfalls in den Ostmittelmeerraum auswanderten, sodass beide Völker in Kanaan wiederum Nachbarn wurden. Und dort waren auch - schon damals - die Phönizier, mit ihrem Zentrum Gades-Cádiz, ihre Nachbarn, die Salomo bei der Errichtung seines Tempels halfen, und mit denen zusammen er die »Ophir«-Expeditionen19, von denen die Bibel spricht, unternahm.

Zwar zerstiebt damit nun offensichtlich die Illusion der Bibelfundamentalisten, dass die gesamte »Heilige Schrift« das »Wort Gottes« im buchstäblichen Sinne sei. Aber andererseits kann man sie ja nun wiederum mit der Mitteilung trösten, dass das Reich König Salomos - trotz gänzlicher Fehlanzeige in Palästina - in der Tat existiert hat, wenn auch nicht dort, wohin die auf uns gekommene Überarbeitung des Alten Testaments es verlegt.

In Anbetracht des enormen Wesens, das jüdische und christliche Buchreligion, Sekten und Logen, Sage und Legende um Salomo und den Bau seines Tempels machen, ist es allerdings ein ernüchternder Kommentar zu unserer Leichtgläubigkeit, dass der Salomonische Tempel sich überhaupt nicht in Palästina und in Jerusalem befand, sondern dass er an der Stelle der Alhambra von Granada stand.

Anmerkungen

(1) Kamal Salibi: „Die Verschwörung von Jerusalem - Wer war Jesus wirklich?", München 1994. Salibi verweist, sehr verdienstvollerweise, auf den Quran als eigenständige alte Quelle zur Person Jesu. Hierzu auch sehr instruktiv:
Günter Lüling: „Die Wiederentdeckung des Propheten Muhammad", Erlangen 1981.

(2) Gunnar Heinsohn: „Die Sumerer gab es nicht", Frankfurt am Main 1988, Seite 168.

(3) Hierzu etwa Horst Friedrich: „Verschollene Städte, prähistorische Rätsel - Childress!", in: Vorzeit-Frühzeit-Gegenwart, Nr. 2-3/1990, Seite 105, zur Herkunft der nabatäischen Zivilisation.

(4) Jaques Touchet: „La Grande Mystification", kapitelweise veröffentlicht in MÉDITERRANÉA, Nr. 29 (1988) - 47 (1992), Carcassonne.

(5) Lediglich eine spiralgebundene „version revue et corrigée" der einschlägigen MÉDITERRANÉA-Seiten ist erhältlich bei der Société d'Etude des Anciens Peuples Méditerranéens, 40 rue de la Liberté, F-11000 Carcassonne.

(6) Touchet, op.cit., Nr. 29 (1988), Kapitel „Confrontations archéologiques", S. 17. Da die englische Originalausgabe von Salibis Werk ebenfalls bereits 1988 erschien, wäre es denkbar, dass beide Autoren dasselbe „morphische Feld", im Sinne Rupert Sheldrakes, „angezapft" haben.

(7) Sefarad = die Iberische Halbinsel (auf Hebräisch).

(8) Ähnliches hatte bereits O.V. de L. Milosz behauptet in: „Les Origines Ibériques du peuple Juif", in: Oeuvres Complètes, Bd. VII, Paris 1961.

(9) Touchet, op.cit., Nr. 42 (1991), Kapitel „Canalisation du Siloe et Ville de David", S. 14-22.

(10) Vgl. auch Jacques Touchet: „De l'origine de nos Alphabets", in: MÉDITERRANÉA, Nr. 15 (1984). Der Verfasser hat ein umfassenderes, über Touchet hinausgehendes Szenario präsentiert in Horst Friedrich: „Les lettres »greques« de Tell el-Yehudiya", in: MÉDITERRANÉA, Nr. 23 (1986) sowie in den Vorbemerkungen zu Horst Friedrich: „Velikovsky, Spanuth und die Seevölker-Diskussion etc.", 2., erweiterte Auflage, Wörthsee 1990.

(11) Eine Schwachstelle bei Touchet ist, dass er die Kataklysmen für Velikovskysche Fantastereien hält. Sehr leicht hätte aber während der letzten Kataklysmen die Straße von Gibraltar vorübergehend trocken gelegen haben.

(12) Hierzu etwa Linus Brunner: „Die gemeinsamen Wurzeln der semitischen und indogermanischen Sprachen", Bern 1969, besonders aber die beiden Werke des großen Arnold Wadler: „Der Turm von Babel", 2. Auflage, Wiesbaden 1988, und: Germanische Urzeit, Basel 1936, Nachdruck Wiesbaden, o.D. (1980).

(13) Uwe Topper: „Das Erbe der Giganten", Olten/Freiburg 1977.

(14) Milosz, op.cit., Seite 90.

(15) Elena Maria Whishaw: „Atlantis in Andalucia", London 1928; Nachdruck unter dem Titel „Atlantis in Spain", Stelle/Illinois (USA) 1994.

(16) Gunnar Heinsohn: „Die Sumerer gab es nicht"; Heribert Illig: „Die veraltete Vorzeit", beide Frankfurt am Main 1988.

(17) Vgl. Horst Friedrich: „Maelstrom of Confusion", in: STONEWATCH, Vol. 7/Nr. 4, Noank/Connecticut (USA) 1988.

(18) Zur angeblichen Erwähnung Israels auf der „Israel-Stele" des Pharao Merenptah vgl. Jacques Touchet: „Les oiseaux de la stele de Merenptah et la lecture »Israel«", in: MÉDITERRANÉA, Nr. 33 (1989). Ähnlich „zerpflückt" hat Touchet die Übersetzung einer aramäischen Inschrift, die durch die Presse ging (WELT am SONNTAG, 28.11.93), in der angeblich dreimal der Name „Israel" und das „Haus David" vorkommen sollen: Jacques Touchet: „Nouvelle Aubaine", in: MÉDITERRANÉA, Nr. 52 (1994).

(19) Arias Montano zufolge war Ophir = Mexiko und Peru (zitiert bei Topper, op.cit., Seite 261).

(Erstveröffentlichung in EFODON-SYNESIS Nr. 3/1994)

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Wir verabschieden uns von Ute Fleischmann

Ute, unser EFODON-Vorstandsmitglied, ist nach langer schwerer Krankheit am 9. September 2016 gestorben.

Viele Jahre hat sie uns in unserer Arbeit und im Vereinsleben begleitet und unterstützt. Dafür danken wir von ganzem Herzen.

Sie war rede- und schreibgewandt, witzig und innovativ. Es machte Spaß, mit ihr zu philosophieren und Texte zu konstruieren. Sie war engagiert und bissig, wenn es um Rechtsverlust, Ausbeutung und Politik ging. Sie war mutig und scheute sich nicht, auch mit starken Gegnern die Klinge zu kreuzen.

Sie war auch mutig im Kampf gegen ihre Krankheit. Leider hat sie diesen Kampf nun verloren.

Sie wollte nicht, dass wir trauern. Sie war der Meinung, dass Leben eine Folge von Wiedergeburten ist, und dass nur ihr Körper vergänglich ist. Sie ging in der Überzeugung, dass sich unsere Seelen irgendwann, irgendwo wiedertreffen werden. Das wünschen wir ihr und uns.

Trotzdem, Ute, Du fehlst uns. Wir vermissen Dich!

Der Vorstand des EFODON e. V.

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