© 1999 K.-Laura Bräuer

 

Wasser - Wasser - Luft - Luft

Das Plocher-System

 

(Veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 6/1999)

 

Das Wasser ist zu unserem Problem geworden. Das reine Wasser, versteht sich. Nun ist ein Problem dazu da, dass der Mensch sich Gedanken macht, Lösungen sucht, Techniken entwickelt, um das Problem in den Griff zu bekommen. Es gibt wirklich schon viele Möglichkeiten, Wasser wieder rein zu bekommen. Dass es überhaupt zu der Verunreinigung kommen musste, soll hier weniger behandelt werden. Wichtig ist, ob es hilft, jetzt, wo das „Kind bereits im Brunnen liegt“. Wir müssen umdenken, denn offensichtlich lief unser Denken bisher in eine falsche Richtung.

Der Bio-Energetik-Verlag (1) stellt uns nun das  Plocher-Energiesystem vor. Roland Plocher ist Praktiker. Bevor er etwas  in die Wege leitet, probiert er es aus. Er schaltet eben sein Denkvermögen ein. Zum zweiten benötigt man Freunde, die im Umfeld bereitstehen. Denn so einfach ist die Umsetzung eines Gedankens nicht, besonders, wenn er übergreifend ist.  Plochers System war relativ einfach. Ionen-Energie - Bündelung - Information - Trägermaterie - Katalytische Wirkung der Information Sauerstoff - Medium.

Und dann die ersten Erfolge. Im Garten des Ami Sullinger in Montreux wollten die Seerosen und Lotosblumen nicht gedeihen. Das Wasser war trüb und Herr Sullinger betrübt. Freund Plocher wagte seinen ersten Versuch mit seinem energetisierten Quarzmehl - und siehe da: das Wasser wurde klar und die Blumen zeigten ihre Pracht.

Ein Fischteich: alle Fische starben, kein Wasserwechsel wollte helfen. Kann sich denn Wasser erinnern? Die Information „Tod“ blieb wirksam, sogar bis hinauf in die eigene Quelle, die frisches Wasser liefern sollte. Das Geheimnis lag in der  Information. Also auf diesem Gebiet musste etwas geschehen - die Todesinformation musste mit einer Lebensinformation überlagert werden. Und genau das geschah mit Plochers  Methode.

 

 

Feldsalatpflanzen, links mit „Penac“-Gülle, zu 50%  mit Wasser verdünnt, behandelt. Rechts ohne „Penac“. Der Unterschied im Wachstum ist deutlich sichtbar.

 

Nun folgten viele Versuche. Überall das gleiche schöne Ergebnis. Aber, o weh, der so nötig gewesene Siegeszug wurde gestört: Die Industrie stellte sich quer. Sehr zu unserem Schaden. Die Gründe? Fragen wir lieber nicht.

Wichtig bleibt, dass da etwas vorhanden ist, das helfen kann. Noch nie in der Geschichte der Menschheit ist ein guter Gedanke sofort angenommen worden - die Menschheit ist träge, und noch einiges mehr.

Sehen wir weiter. Die Reinigung von totem Gewässer war geglückt. Aber es geht mit sehr kleinen Schritten voran. Ob sie zu klein sind, um uns retten zu können, wissen wir heute noch  nicht.

Aber Plocher forschte weiter. Wie kommt es denn überhaupt dazu, dass Fischteiche sterben müssen, dass Seen vergiftet sind, dass Flüsse nicht mehr gesund sind? Nehmen wir einmal das, was uns am nächsten liegt. Die Luft. Immer, wenn der Wetterbericht Regen ankündigt, fahren die Bauern mit ihren Güllewagen aufs Land, damit der Regen das Jauchegut verdünnen und am Stinken hindern möge. Aber warum muss denn die Jauche so erbärmlich stinken - hat sie das früher auch schon getan? Die ominöse Landluft, von Städtern naserümpfend aber nicht unwillig ertragen, ist jetzt zu einer Geruchsbelästigung geworden, die eigentlich nicht zu tolerieren ist. Aber wieso? Da hat uns die Medizin einen Streich gespielt? Denn die Antibiotika, die man den Tieren gibt, verhindert auch eine gute Verarbeitung des Futters, es gärt nicht mehr, es fault. Und das stinkt. Ob man da noch etwas retten kann? Plocher versuchte es und entwickelte das „Penac-Mittel“, was dem Mist und der Jauche wieder verhelfen konnte, zu anständigem Humus zu werden. Damit war auch die Brücke geschlagen zum guten Pflanzenwachstum und zur Normalisierung der Gase, die sich bilden müssen, um im Kreislauf der Natur Arbeit zu verrichten. Der durch unser Nicht-weit-genug-Denken so schlimm gestörte Kreislauf der Natur kann nun wieder aktiv werden.

Wenn, ja wenn die betreffenden Maßnahmen ergriffen werden würden.

Ein Vortrag von Herrn Plocher in Peiting vor Bauern und Fischern hatte auch mich neugierig gemacht und angelockt. Die von mir daraufhin gemachten Versuche brachten ganz erstaunliche Ergebnisse:

An der Stelle, wo ich „Penac“ für das Wasser in den Lech gestreut hatte, sammelten sich nach kurzer Zeit eine Menge Jungfische. Und die Brennnesseljauche, die man sonst schamhaft vor den Nachbarn verstecken musste, weil sie zu kräftig roch, war auf einmal fast geruchsfrei. Kleingärtnern, die sich gern damit abgeben, kann ich es nur empfehlen. Auch andere Gerüche, wie z.B.  Abwassergruben, können von auftretender Geruchsbildung befreit werden - ein Teelöffel „Pe­nac“-Jauche genügt vollkommen für längere Zeit. Sollte die Grube schon alt und lange in Gebrauch  sein, so muss natürlich öfter behandelt werden, damit sich die alten Ablagerungen neutralisieren können.

Dass  Roland Plocher immer neue Ideen, neue Anwendungsgebiete, immer neue Formen sucht und findet, macht es nur spannender. Es ist ein Vergnügen, seine Vorträge zu hören. Diesen ruhigen, bescheidenen und doch Sicherheit ausstrahlenden Mann  zu sehen, tröstet sehr. Schon allein den persönlichen Mut, selbständig zu denken, zu handeln und zu sprechen zu sehen, mag ein Grund zu sein, warum ich nicht glaube, dass die Zerstörungswelle, in der wir leben müssen, total werden muss.  Unsere Gedanken sind ja Energien. Und Energien schaffen Neues. Das Alte mag vergehen - wichtig ist, dass das Neue vorbereitet, gedacht, formuliert und gewollt wird - von vielen Menschen. Dann brauchen wir nicht hoffnungslos zu sein. Die Erde, dieser Teil im Kosmos, hat ihren wichtigen Platz. Wenn wir eines Tages wissen werden, warum alles so und nicht anders abläuft, dann ist vielleicht einmal wieder ein „Sprung“ oder ein „Schritt“ geschafft bei dieser Wanderung durch die Schöpfung. Wenn wir Wanderer in der großen Landschaft so um uns schauen, dann zählen wir auch nicht die Schritte, werten nicht die Umwege, schelten nicht über zu überkletternde Felsen, die uns die Sicht versperrten. Wir tun es einfach, und am Abend werten wir diesen Tag als Gewinn. Ein Leben, ein Tag, gewonnene Erkenntnis, ertragenes Leid - so ist es eben. Warum sollten wir nach Anderem Ausschau halten?

Vor kurzem feierte der Landesbund für Vogelschutz seinen 90. Geburtstag. Es wurden viele schöne Reden gehalten, viel gelobt und Mut gemacht, viel Hoffnung ausgesprochen und viele, weniger schöne Bilder und Bestandsaufnahmen vorgeführt. Da sind also Menschen, die sich persönlich, ohne Entgelt, dafür einsetzen, dass von den unendlichen Schäden in unserer Umwelt ein klein wenig gestoppt, geändert, verhindert wird. Jeder Einzelne weiß, dass es fast gar nichts bringt, die Zerstörung geht mit riesigen Schritten weiter und ist mit nichts mehr aufzuhalten. Ist nun unser ganzes Tun sinnlos? Sollten wir unsere freie Zeit, die wir in mühseliger Weise opfern, nicht mit etwas Vergnüglicherem füllen? Hat sich das nicht jeder schon einmal gefragt? Und er tut es doch nicht! Warum wohl? Ist vielleicht tief in  unserem Wissen verborgen eine Ahnung, dass die äußeren Erscheinungen nicht mehr zu bremsen sind, wir aber für eine Zukunft sorgen müssen, die im Geistigen vorbereitet, im Wollen und Tun herangezogen wird, um dann, wenn diese  Zukunft da sein wird, zum Tragen zu kommen? Wer einmal diesen Weg beschritten hat, kann überraschenderweise nicht davon lassen und alle Fehlschläge, aller Hohn der nichtdenkenden Mitmenschen und alle damit eingehandelte Mühsal und Unbequemlichkeit wird weggesteckt. Eigenartig, nicht wahr? Wer oder was ist in uns eigentlich so erpicht darauf? Niemand wird eine präzise Antwort darauf geben, aber jeder weiß, dass es so ist.

Die Antwort, die Findung, wie unserer Natur geholfen werden könnte, die uns Roland Plocher bietet, wird nicht auf breiter Ebene, sondern nur in persönlichen Kleinversuchen genutzt - warum? Ist es wirklich nur die böse Schwerfälligkeit derer, die die Möglichkeit zur Umsetzung schaffen könnten? Was hindert z.B. einen Umweltminister, der über all diese Dinge informiert ist, daran, im großen Stil Maßnahmen zu ergreifen, die sofort helfend wirken würden? Ich biete eine Antwort an, die für mich gilt:  Man kann nicht ins laufende Rad greifen, um einen Absturz aufzuhalten, weil es die Reaktion darstellt, die vor Zeiten geschaffen wurde und zu diesem jetzigen Geschehen als Ergebnis führt. Wir  können aber dafür sorgen, dass unsere, von uns zu schaffende Zukunft einen anderen Weg, ein anderes Ergebnis herbei führt, schafft.

Roland Plocher hat also recht, trotz Missdeutung und bescheidenem Erfolg, an seine Arbeit zu glauben. Jeder von uns, der sich für eine Schutz- und Hilfsmaßnahme entscheidet, hat recht, wenn er an die Richtigkeit mit Erfolgsaussichten glaubt. Die geistige Arbeit, das geistig helfende Denken, die liebende Hoffnung - um nicht gleich zu sagen  die Liebe an sich - ist das eigentliche bewegende, vorwärtstreibende Moment in der Schöpfung. Diese Schöpfung ist ständig in Bewegung - ja -, aber wohin sie treibt, woran noch laboriert wird, wie sie sich anfühlt, wie sie aussieht: das ist unsere Aufgabe.

Mit diesem Beitrag möchte ich einerseits Mut machen und andererseits ein System vorstellen, welches wir noch nicht einmal selber finden müssen, sondern das bereits gefunden wurde, wir brauchen es nur noch in die Praxis umzusetzen. Selbst auf kleinstem Raum, sogar im Haushalt, im kleinen Garten, für die eigene Gesundung und in der Behandlung unserer Nahrungsmittel hat Plocher damit etwas anzubieten. Wirklich, es macht Vergnügen, sich mit dem Plocher-System zu beschäftigen.

Anmerkung

(1) Ernstfried Prade (Hrsg): „Das Plocher-Energie-System - Anstoß zum Umdenken“, Bio-Energetik Verlag, Herzogstr. 1, 86981 Kinsau, ISBN 3-929771-00-4.

    Abb. aus (1)