© Gernot L. Geise
Eine Schanze an der Nordgrenze von München
(Veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 6/1999)
Die nördliche Stadtgrenze von München (Ortsteil Freimann) grenzt an ein Bundeswehrgelände, das bis vor kurzem als Standortübungsplatz genutzt wurde, die Fröttmaninger Heide, ein Naherholungsgebiet. Von den Häusern ist das Gebiet durch einen aufgeschütteten, langgestreckten, etwa drei Meter hohen Erdwall abgegrenzt. Auch heute noch warnen Schilder vor militärischem Sperrbezirk und dem Betreten des Gebietes.
In diesem Biotop liegt, etwa zwei Kilometer von der Stadtgrenze entfernt, ein ehemals als Sportstätte (?) genutzter, rechteckiger Platz, an den anschließend einige Gebäude in mit Bandstacheldrahtzaun gesichertem Gelände stehen. Auffallend ist die Rechteckform mit der Umwallung. Der Gedanke an eine ehemalige Keltenschanze lag nahe, zumal eine Reihe weiterer Schanzen-Kriterien auf den ersten Blick übereinstimmten.
Untersuchungen ergaben, dass hier tatsächlich eine Keltenschanze vorhanden ist, die - wie viele andere in der gleichen Art - als Sportstätte genutzt worden ist. Heute wird sie, was anhand des Platzbewuchses erkennbar ist, offenbar nicht mehr genutzt.
Man nahm seinerzeit die rechteckige vorhandene Umwallung des Platzes als gegeben und ebnete die Platzfläche, indem man etwa einen Meter Erde abtrug. Deshalb fehlt hier auch die schanzentypische Überhöhung des Oberflächenniveaus gegenüber dem Umfeld.
Der Wall scheint noch originär zu sein, denn zumindest an der Nordwestecke ist die (ebenfalls schanzentypische) Eckenüberhöhung noch gut erkennbar.
Als weitere schanzentypische Eigenarten befinden sich in nächster Umgebung mehrere Holz-Orte sowie mindestens drei Hügelgräber.
Verschiedene Ansichten des Walles
Wie wir schon zu Beginn unserer Schanzenforschung feststellten, wurden im Laufe der Jahrhunderte viele Schanzen zu Sportstätten umgebaut oder überbaut. Das mag damit zusammenhängen, dass die energetische Situation auf dem Gebiet einer Schanze eine Art Aufladung mit sich bringt, wie es schon von den Kelten bekannt ist. Sie tankten beispielsweise vor einer kriegerischen Auseinandersetzung auf einer Schanze ihre Kräfte auf, indem sie dort rituelle Tanzschritte vollführten. Mit anderen Worten: sie durchschritten in einem genau festgelegten System die auf einer Schanze vorhandenen positiv oder negativ polarisierten Kraftlinien und luden sich dabei energetisch auf. Die Eigenschaft, energetisch aktiv zu sein, ist bei Keltenschanzen - sofern ihre Funktion nicht gestört ist - bis heute vorhanden und kann demgemäß auch heute noch genauso genutzt werden.
Die Schanze im Norden Münchens ist noch voll funktionsfähig und besitzt eine Länge von etwa 150 Metern und eine Breite von etwa 75 Metern. Sie ist exakt nord-südlich ausgerichtet. Der Zugang befindet sich heute an der Südwest-Ecke. Hier befand sich einst auch der alte Zugang, der jedoch etwa ein Drittel schmäler als der heutige war. Die beiden Resonanzkörper im Eingangsbereich befinden sich noch an ihrer ursprünglichen Stelle, wobei der nördliche (positiv polarisierte) heute - wegen der Zugangsverbreiterung - inmitten des Zuganges liegt.
Außer der Ostseite sind alle Wallseiten gut erkennbar vorhanden, bei einer Wallhöhe von etwa einem bis eineinhalb Meter Höhe auf der Nordseite und etwa zwei bis drei Metern Höhe auf der Südseite der Schanze. Die Ostseite der Schanze ist nicht eruierbar, da die Schanze hier durch einen Maschendrahtzaun abgetrennt ist. Dahinter schließt ein relativ weiträumiges, mit Bandstacheldraht eingezäuntes militärisches Gelände mit einigen Gebäuden an.
An dieser Stelle ist gut erkennbar, dass das Oberflächenniveau des Schanzeninneren offenbar um etwa einen halben Meter abgetragen worden ist, anhand des Niveaus auf der fortsetzenden Seite des Maschendrahtzaunes.
Ein ehemaliger Graben ist optisch nicht erkennbar.
Wir konnten radiästhetisch feststellen, dass sich auf dem Gelände der Schanze drei Blind Springs befinden, davon eine mit der schanzentypischen Wasserschlaufe mit dem Wasserzulauf in dreißig Metern Tiefe aus Nordost und dem Ablauf in 28 Metern Tiefe nach Südost.
Die Wasserführung der Wasserschlaufe hat eine Breite von etwa achtzig Zentimetern, wobei das Wasser in einer Tiefe von 1,80 auf 2,20 Meter abfällt. Die Schlaufe mutet mit etwa 2,20 Metern Durchmesser recht klein an.
Drei Korrekturschächte befinden sich hier, davon einer auf einer Kreuzung des Globalgitters und zwei auf einer Kreuzung des Diagonalgitters. Zu erkennen sind sie optisch nicht.
Das Resonanzmuster des Korrekturschachtes 1 (Tiefe 11 Meter, Durchmesser 1,5 Meter) wird durch einen Quarzstein hervorgerufen, der auf einem Kreuzungspunkt des Globalgitters deponiert wurde. Anbei muteten wir einen Holzgegenstand von etwa 1,20 Meter Länge am Boden des Schachtes.
Die Ostseite wird durch einen Maschendrahtzaun begrenzt. Hier verläuft nordsüdlich eine Wachstumslinie, die anhand des Bewuchses optisch gut erkennbar ist.
Korrekturschacht 2 (Durchmesser 1,50 Meter) mit einer Tiefe von 15 Metern liegt auf einem Kreuzungspunkt des Diagonalgitters. Sein Resonanzmuster wird durch einen am Schachtboden hinterlegten Ton-Gegenstand oder -Brocken erzeugt. Weiterhin sind hier organische Rückstände von Tieren am Schachtboden mutbar.
Korrekturschacht 3 (Durchmesser zwei Meter) weist eine gemutete Tiefe von 15,50 Metern auf und liegt, wie Schacht 2, auf einem Kreuzungspunkt des Diagonalgitters, wobei sein Resonanzmuster durch einen am Schachtboden deponierten Quarzstein hervorgerufen wird. Weitere hier vergrabene Gegenstände ließen sich nicht muten.
Zwei Vierermanipulationen befinden sich auf dem Gelände der Schanze. Die westlich liegende, mit einer Durchschnittstiefe von etwa 1,50 Metern der hier vergrabenen Resonanzkörper, liegt auf einem Kreuzungspunkt des Diagonalgitters. Die zweite Vierermanipulation liegt östlich, die Resonanzkörper durchschnittlich etwa 1,30 Meter unter der heutige Oberfläche.
In Höhe des Maschendrahtzaunes, der die Ostseite der Schanze abtrennt, verläuft nord-südlich eine Wachstumslinie (WL), die im Grasbewuchs sehr gut an der intensiven Grünverfärbung erkennbar ist.
Eine Radioaktivitätsmessung ergab folgende Werte: 0,10; 0,09; 0,12; 0,08; 0,11 µSv. Alle Werte liegen jedoch innerhalb der Norm.
Wie über einen längeren Zeitraum beobachtet werden konnte, reißt über der Schanze bei bewölktem Himmel die Wolkendecke deutlich auf, was ein weiteres Zeichen für die Aktivität der Schanze ist. Wie wir aus unserer Forschung wissen, bildet sich über einer aktiven Schanze eine Art ionisierendes Kraftfeld, das bis in den Himmel reicht. Wie hoch genau dieses Feld reicht, konnte bisher jedoch nicht nachgewiesen werden. Wir nehmen an, dass - in Verbindung mit der aufreißenden Wolkendecke - die Wasserfrequenz auf eine heranziehende Wolkendecke aufgeprägt wird, wobei sie an dieser Stelle aufreißt.
Das Aufreißen der Wolkendecke über der Schanze
Das in den Himmel reichende Feld könnte die über die unterirdischen Wasserführungen abgenommene Wasserinformation enthalten und durch die Aufprägung auf die heranziehende Wolkendecke harmonisierend, zwangsberuhigend, wirken. Das könnte in ähnlicher Art geschehen, wie gesunde Wasserinformationen durch ein Grander-Gerät auf krankes Wasser übertragen werden.
Unser Definitionsproblem besteht zur Zeit noch darin, dass wir zwar sagen können, dass in Verbindung mit einer Schanze diese und jene Effekte auftreten. Wir können auch feststellen, dass eine Schanze aus diesen und jenen Details besteht. Warum und wie jedoch durch eine Schanze und ihre Eigenarten die beobachteten Effekte entstehen, was genau der Auslöser ist, entzieht sich bisher unseren Erklärungen.
Eine Testbegehung mit Mobiltelefon (T-D1) erbrachte keine Abweichungen in der Feldstärke-Anzeige gegenüber der Anzeige außerhalb der Schanze. Wie berichtet, hatte sich voriges Jahr bei der EFODON-Exkursion in Norddeutschland gezeigt, dass auf oder in megalithischen Grabanlagen der Empfang bei Mobiltelefonen unmöglich war, wobei bereits einige Meter neben den entsprechenden Anlagen keine Beeinträchtigung feststellbar war. Dem wollten wir nachgehen, daher die Überlegung, ob vielleicht nicht nur in Megalithanlagen, sondern auch auf aktiven Keltenschanzen eine diesbezügliche Störung möglich ist. Diese Überlegung kann vorerst als unbegründet gesehen werden, jedoch werden wir noch auf weiteren Schanzen derartige Tests vornehmen.
"Holzorte" in der Umgebung
700 m W Vogelholz; 2 km WNW Hartelholz; 2 km N Schweizer Holz; 3 km WNW Frauenholz; 5 km N Berglholz; 8 km N Mallertshofer Holz
Begehungen
21.07.99, 23., 24. 07.99, 17.08.99, 10.09.99
Gernot L. Geise, Claudia E. Horn, Samuel Horn
Fotos
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