Dipl. Ing. Peter Brüchmann
Beobachtungen der irdischen Landschaften aus der Fliegersicht
(Veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 2/2005)
Betrachten Sie einmal in einem Satellitenbilder-Atlas mit geeigneter Auflösung den dunklen Wasserspiegel des großen Nil-Stausees bei Assuan. Der See verästelt sich in die seit einer infernalischen Flutkatastrophe ausgetrockneten, unzähligen Zuflüsse. Erst das „Kontrastmittel“ des in unseren Tagen aufgestauten Wassers markiert die Flussbetten und Fließwege, die seit ihrer Entstehung noch unverändert unter uns liegen.
Versuchen Sie einmal, die Position des südarabischen Hadramauts - etwa so groß wie die Bundesrepublik Deutschland - zu lokalisieren. Bestätigen Sie sich selbst, dass sämtliche, alle etwa gleich hohen Erhebungen von offensichtlich katastrophenbedingten Wasserfluten zerklüftet worden sind. Der frühere Wasserspiegel ist während der Dauerniederschläge bis zu deren allmählichem Abklingen von feinstem Wüstensand ersetzt worden. Dieser Sand ist offensichtlich kein Erosionsprodukt aus der umgebenden Berglandschaft.
Geradezu aufregend ist das gesamte südliche Arabien, das sich bis an die südliche Küste erstreckt. Man sieht im Vordergrund die südlichen Ausläufer der unendlichen Sandmassen, die farblich durchaus an die Oberfläche unseres Nachbarplaneten Mars gemahnen. Sie erstrecken sich nach Osten bis an den Persischen Golf. Seit dem Ausklang der Katastrophe ist landschaftlich bis heute keine Veränderung eingetreten. Trotz der sauerstoffreichen, aggressiven Zusammensetzung der irdischen Atmosphäre befinden sich sämtliche Steilhänge in immer noch ausgesprochen „frischem“ Zustand.
Bild 1: Stauseen unserer Tage wirken wie ein Kontrastmittel, wenn der angestiegene Wasserspiegel das Urstromtal und die uralten Zuläufe in unseren Tagen wieder auffüllt. Besonders in Wüstenregionen treten die Zerspülungen einer ungeheuerlichen Sintflut erst durch die gravierenden Farbunterschiede zutage. Die seit der Katastrophe praktisch noch unverändert daliegenden Zerspülungen haben sich früher infolge fehlender, visueller Unterschiede einer Entdeckung entzogen und sind ergo von allen wissenschaftlichen Fachbereichen bisher ignoriert worden.
Das östlich und südöstlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo gelegene Wüstengebiet, das sich bis ans Rote Meer erstreckt, wird flächendeckend von unzähligen ausgetrockneten Wadis bzw. regelrechten Urstromtälern durchzogen. Unvorstellbare Regenfluten, von denen seit Menschengedenken nichts bekannt ist, haben die Landschaft während eines einmaligen Katastrophen-Ereignisses zerspült. Wie überall, liegt die Gelände-Oberfläche bis heute praktisch unverändert da.
Mit diesen Beispielen möchte ich Sie als Leser auf die entscheidenden Beobachtungen hinweisen, die von Gernot L. Geise bereits in SYNESIS Nr.6/2003 („Was geschah vor 12.000 Jahren?“) kommentiert worden sind. Ich möchte Ihnen nunmehr Gelegenheit geben, die meine Schlussfolgerungen beweisenden Objekte selbst zu überprüfen. Ich hoffe sehr, dass ich Ihr persönliches Interesse an diesen scheinbar alltäglichen, aber eben deshalb um so erstaunlicheren Beobachtungsobjekten damit aktivieren kann. In meinem bereits vorgestellten Buch „Warum die Dinosaurier starben“ (ISBN 3-8311-4213-0), dessen aktuelle Auflage schon auf der Frankfurter Buchmesse im Herbst 2004 auslag, mache ich nicht nur auf die Trümmer des Ereignisses aufmerksam, sondern habe mithilfe ganz gezielter ingenieurtechnischer Logikschritte die Konsequenz gezogen, dass das von mir vermeldete Katastrophen-Ereignis tatsächlich nur etwa 12.500 Jahre zurückliegen kann. Das Buch wird auch auf der Leipziger Buchmesse im März 2005 präsentiert (Stand des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und Stand der Buchhersteller Books on Demand BoD).

Bild 2: Im Großraum Süd-Arabien sind die flächig ausgebreiteten, einstmals zu einer einheitlichen Höhe angestiegenen Erhebungen von den Regenfluten der „Sintflut“ ausgewaschen worden. Die gesamte Landschaft, die etwa die Flächengröße der Bundesrepublik Deutschland aufweist, bildet eine gleichförmig reliefierte Felsformation mit bizarren Steilabbrüchen von typischer Gestaltung, die sich weltweit an vergleichbaren Objekten feststellen lässt. Einige tausend ehemalige Wasserläufe, von jeweils kurzen, breiten Trockentälern über voluminöse Flusstäler bis zu kilometerbreiten Urstromtälern besitzen steil abfallende Ränder, die bei jedem Sonnenstand scharfe Schatten werfen. Die nahezu senkrechten Steilwände aus zahlreichen, übereinander liegenden „Schichten“ sind augenscheinlich während eines einzigen Ereignisses entstanden. Alle Täler sind seit dem Katastrophen-Ereignis mit horizontal abgelagerten Sandmassen wie mit einem Wasserspiegel gefüllt. Die Landschaft hat sich offensichtlich bis heute nicht verändert. Dieses Gebiet bietet die wohl eindrucksvollste Bestätigung einer Dauerregen-Periode. Vergleichen Sie aber auch einmal Labrador und das östlich vom Kimberley-Plateau im Nordwesten Australiens gelegene Mündungsgebiet des Pentecost Rivers. Die so genannte Kimberley Range weist praktisch mit dem Hadramaut-Gebiet identische Reliefstrukturen auf.
Eine direkte Überprüfung der von mir weltweit beobachteten Objekte ist inzwischen durch die Benutzung von Satellitenfotos mit hoher Auflösung möglich, die der Öffentlichkeit heute zur Verfügung stehen. Wir flogen im Unterschied zu den heute gebotenen Möglichkeiten damals mit langsamen, meist niedriger operierenden Propellermaschinen, die mit den heutigen Jets nicht zu vergleichen sind. Dadurch dürften sich die damaligen Beobachtungsmöglichkeiten gerade innerhalb der letzten 20 Jahre insoweit einschränkend verändert haben, dass sie sich heute wohl nur unter erheblichem finanziellem Aufwand nachvollziehen ließen. Die aus der Fliegersicht festgestellten Trümmerlandschaften liegen tatsächlich und tagtäglich vor unser aller Augen.
Ich möchte nun zunächst auf den ausgezeichneten Beitrag von Dr. Dipl.-Ing. H.-J. Zillmer hinweisen, den er unter dem Titel „Trügerische Eisbohrkerne“ in seinem Buch „Irrtümer der Erdgeschichte“ (ab Seite 212) entwickelt hat und der die messtechnischen Unzulänglichkeiten sowie die dadurch fehlerhaften offiziellen Rückschlüsse interpretiert. Weil gerade die Eisbohrkerne eine erdgeschichtliche „Ruhezeit“ von wenigstens 750.000 Jahren zu vermitteln scheinen, schließt man amtlicherseits jedes Katastrophen-Ereignis kategorisch aus. Dass man sich selbst in den führenden wissenschaftlichen Institutionen kaum oder gar keine Gedanken darüber macht, wann und auf welche Weise die von mir gemeldeten Reaktionen der Lufthülle und Erdkruste überhaupt zustande gekommen sein mögen, beweist ein mir zugeleitetes amtliches Statement. Danach geht man davon aus, dass die Eisbohrkerne des EPICA-Programmes eine Periode von 750.000 Jahren erfassen, in der sich die atmosphärischen Bedingungen praktisch nicht geändert hätten. Weil man die von mir postulierte Katastrophe innerhalb der erbohrten Eisschichten nicht feststellen kann, schließt man das Ereignis als solches (so knapp wie möglich formuliert) grundsätzlich aus. Man ignoriert in geradezu leichtfertiger Weise, dass die von mir gemeldeten Hinweise deutlich eine katastrophenbedingte Vereisung im Sinne einer „Eiszeit“ erkennen lassen, die noch nicht weit zurückliegen kann. Diese Eiszeit ist inzwischen, d. h. seit dem Abklingen der unmittelbaren Katastrophenfolgen, bereits so weit wieder abgetaut, dass genau die für einen Nachweis erforderlichen Eisschichten vermittels der Eisbohrkerne ohnehin nicht nachweisbar wären. Tatsächlich ist es auf Grund meiner Recherchen legitim, die offizielle Bewertung des Eisbohrkern-Projektes grundsätzlich anzuzweifeln.
Bild 3: Im Vordergrund liegt der rötlich gefärbte Sand des südlichen Arabien. Der Blick geht aus nördlicher Richtung zur Küste des Golfes von Aden. In der rechten oberen Bild-Ecke beginnt der Jemen. Aus der Fliegersicht erkennt man die unzähligen Urstromtäler, die in die dunklen Gebirgsgruppen gespült worden sind. Das, was wie Wasser aussieht, ist feinster Sand. Die gesamte Landschaft liegt seit Menschengedenken praktisch trocken und befindet sich im selben Zustand wie unmittelbar nach dem Katastrophen-Ende. An diesem Statement ändert auch eine mir Ende des Jahres 2004 vom Deutschen Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt DLR übermittelte Feststellung nichts. Dieser Bescheid lautete wörtlich: „Dies ist nicht ganz richtig ... Selbst heute noch werden in Teilen der Sahara kurze, aber intensive Niederschlagsereignisse beobachtet.“ Es folgte ein Verweis auf die Messergebnisse des amerikanisch-japanischen Satelliten TRMM und der Befund: „Die von Ihnen beobachteten Strukturen sind also zweifellos auch durch normale Erosionsprozesse erklärbar“. Weil sämtliche Regenereignisse unserer Gegenwart stets in Toleranzbereichen auftreten, deren Arbeitsleistung auch hinsichtlich extremer Ereignisse bekannt ist, kommen aber selbst schwere Regenfälle, über lange Zeiträume summiert, keinesfalls als Ursache für die von mir gemeldeten Zerspülungen in Frage.
Meine Schlussfolgerungen, dass auch die Entstehung sämtlicher irdischen Gebirge unmittelbar mit dem Katastrophen-Ereignis zusammenhängen dürfte, wird in dem erwähnten amtlichen Befund wortwörtlich wie folgt kommentiert: „... die von Ihnen beobachtete Ähnlichkeit in den Gebirgsstrukturen kann kaum als hinreichendes Argument für Ihre Theorien gewertet werden, da in allen Fällen gleiche geologische Vorgänge gewirkt haben“. Dieser lapidare Kommentar wurde mir vor einigen Wochen auf Veranlassung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zugeleitet, nachdem ich einen Beobachtungsbericht eingereicht hatte. Somit schließt man sich auch amtlicherseits ganz klar der allgemeinen Auffassung an, dass wir Menschen ohnehin keinen Einfluss auf derartig übergeordnete Naturereignisse haben und ergo auch keine diesbezüglichen Aktivitäten zu entwickeln brauchen. Dementsprechend werden wir seit Generationen „angewiesen“, unsere Umwelt als ein Ergebnis aus unzähligen Einzel-Zufällen zu betrachten. Diese Zufälle seien grundsätzlich durch günstige kosmische Konstellationen entstanden, die sich ihrerseits schon „vor Ewigkeiten“ abgespielt hätten.
Die heute allgemein verbreiteten, streng anthropozentrisch disponierten Bildungsprogramme erzielen hierbei ein bisher unerschütterliches Existenzbewusstsein, das den Menschen stets an die Spitze jeglicher Entwicklung projiziert. Obwohl international mit einem unerhörten finanziellen Aufwand nach möglichem Leben im All gesucht wird, rechnet man ganz offensichtlich damit - wenn überhaupt -, auf niedriger entwickelte Lebensformen zu stoßen.
Bild 4: Bis ans Rote Meer erstreckt sich die Wüste, die unmittelbar am östlichen Stadtrand der ägyptischen Hauptstadt Kairo beginnt. Der senkrechte Blick aus einigen tausend Metern Höhe lässt einwandfrei erkennen, dass das gesamte Gebiet vor noch nicht allzu langer Zeit flächendeckend von einer einmaligen Dauerregen-Katastrophe zerspült worden ist, die jedes Maß selbst extremer Wetter-Ereignisse überschritten hatte. Die unzählbaren, trockenen Flussbetten und Rinnsale, die häufig eine Breite von weit über 100 Metern aufweisen, weisen praktisch bis heute noch keine durch Wetterereignisse der heutigen Intensität erzeugte Erosion auf. Mit den nur wenige tausend Meter hoch und gemächlich dahinfliegenden Propellermaschinen der Sechzigerjahre des vorigen Jahrhunderts dauerten die einzelnen Flüge zwischen zwei und drei Stunden, in denen sich das Landschaftsbild nicht veränderte. Die Zerspülung ist weltweit feststellbar. Sie hat flächendeckend eine überall identische Arbeit geleistet.
Wie ist es zu dieser weltweit manifestierten Lehrmeinung gekommen? Das größte Hemmnis ist zweifellos aus der Schaffung spezieller und damit autorisierter wissenschaftlicher Fachbereiche (Fakultäten) entstanden, deren Kompetenz fast immer die Anhörung unerwünschter Entdeckungen oder Erkenntnisse, aber auch viele dringend notwendige Querkontakte zwischen den Fakultäten verhindert. In meinem o. g. Buch habe ich Denkanstöße vermittelt, die bisher bei den offiziellen Institutionen dementsprechend erst einmal Ablehnung erzeugen.
Die heutige offizielle Darstellung besagt, dass sich sämtliche Landschaften der Erde in einer weitestgehend gleich gebliebenen Atmosphäre innerhalb von Ewigkeiten gewaltlos und vom Menschen unbemerkt „gebildet“ hätten. Damit wird weltweit ein angenehmes Gefühl von Sicherheit vermittelt, das in Wirklichkeit jedoch trügerisch ist und der Menschheit in Richtung einer etwaigen Vorsorge keinesfalls dienlich sein kann. Dabei wird beispielsweise seit Jahrzehnten unterschlagen, dass es alte Seekarten gibt, die beweisen, dass der Mensch bereits vor dem Katastrophen-Ereignis die damals noch eisfreie Antarktis geografisch präzise dokumentiert hat (Piri Re‘is). Die heute (noch) vorhandenen Dickeis-Panzer, die ja zur Zeit der Seekarten-Anfertigung noch nicht existierten, weisen derartig überzeugend auf die zeitliche Nähe des Ereignisses hin, dass die amtliche Auswertung des o. g. EPICA-Projektes tatsächlich nur auf falschen Annahmen beruhen kann. Die Eisbohrkerne repräsentieren demnach offensichtlich keine „Jahresringe“. Es wird auch bislang keine logische Erklärung dafür angeboten, dass die Sahara vor etlichen tausend Jahren noch üppig belebt war. Über die Herkunft der ungeheueren Sandmassen macht man sich schon gar keine Sorgen. Ich stelle in meinem Buch eine an Science-Fiction erinnernde Lösungsmöglichkeit vor, die dessen ungeachtet nach einer wissenschaftlichen Diskussion verlangt.
Während also mahnende Hinweise von vermeintlich inkompetenter Seite ignoriert oder verharmlost werden, scheut man sich nicht, das besagte anthropozentrische Existenzbewusstsein über die Medien fast wöchentlich immer mehr zu festigen. Ein aktuelles Beispiel für die Leichtfertigkeit, mit der die von mir aufgezeigte Problematik unseres Raumschiffes Erde vertuscht und verharmlost wird, repräsentierte die erst am 3. Januar 2005 von RTL ausgestrahlte Sendung „Die letzten Jahre der Dinosaurier Der Vulkanausbruch“. Die Hersteller dieser „lehrreichen“ Sendung erlaubten sich in geradezu unverschämter Weise, dem Betrachter einen Lebensraum zu suggerieren, der sich im Laufe von 80 Millionen Jahren weder innerhalb der Atmosphäre noch an der Erdoberfläche auch nur im Geringsten verändert hätte. Völlig im Gegensatz zu den Realitäten basiert demnach die wissenschaftliche Lehrmeinung auf der Annahme, dass die geophysikalischen Rahmenbedingungen seit Urzeiten praktisch gleich geblieben sind. Die vermeintliche Langlebigkeit unserer Biosphäre wird aber schon durch zahlreiche erdgeschichtliche Ereignisse in Frage gestellt, die sich erst in allerjüngster Vergangenheit abspielen. Wenn wir nur zwei oder drei Jahrzehnte zurückblicken, dann stellen wir Ereignisse fest, die durchaus geeignet sind, das Antlitz unseres Lebensraumes nachhaltig zu verändern. Vulkanausbrüche vom Umfang des Mount St. Helens, das rapide Abschmelzen des Polareises und der Hochgebirgsgletscher sowie auch die offensichtliche Zunahme von Stürmen und Überschwemmungen in Regionen, die bisher als wettersicher galten, seien beispielhaft zitiert. Auch das Tsunami-Unglück in den Weihnachtstagen des vergangenen Jahres 2004 lässt erkennen, dass von einer Stetigkeit innerhalb unserer Biosphäre keine Rede sein kann. Unter dem Aspekt, dass das beständig abschmelzende „ewige“ Eis als Ausklang der von mir festgestellten Katastrophe betrachtet werden muss, die erst vor vermutlich etwa 12.500 Jahren stattfand, lässt sich eine zunehmende Bedrohung der vermeintlich selbststabilisierenden natürlichen Regelkreise der Natur voraussehen. Die über 35 Jahre hinweg gesammelten Beobachtungsergebnisse aus unzähligen dienstlichen und privaten Flügen über die Landschaften der Erde hinweg lassen die vorgelegten Schlussfolgerungen zur Gewissheit werden.

Peter Brüchmann
Warum die Dinosaurier starben
Sensationelle Beobachtungen aus der Sicht eines Luftfahrt-Ingenieurs
Books on Demand 2003
ISBN 3-8311-4213-0