Megalithkultur und keltische Viereckschanzen -
eine interdisziplinäre Betrachtung
© 1998 Frank J. Ebner, veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 30/1998
Interdisziplinär bedeutet für mich, dass die Frühgeschichte nicht ausschließlich der archäologischen Interpretation überlassen bleibt, sondern auch Aspekte anderer Naturwissenschaften, Etymologie, Überlieferungen, Mythologie, Ortungskunde, Radiästhesie, Hermetik, esoterischer Physik etc. berücksichtigt und somit die verschiedenen Wirkungsebenen auf die gemeinsame Ursache hin untersucht werden. Dies wird ganz treffend mit dem Adjektiv „ganzheitlich“ (leider ein überbeanspruchter Begriff) umschrieben. Dabei nehme ich an, dass die Menschen - z.B. der Hallstattzeit - vom Wesen her nicht anders waren als wir heute. Sprich, dass sich ihr hauptsächliches Augenmerk zunächst auf die Befriedigung der Grundbedürfnisse, auf Sicherheit und Familiäres richtete. Sicher war auch die innere Welt der unseren vergleichbar - ähnliche Gefühlslagen (Zu-, Abneigung etc.). Auch Macht- und Herrschsucht sowie Manipulationsversuche (Herbeiführen eines erwünschten Verhaltens der Allgemeinheit) von sogenannten Führungseliten, wie wir dies heute ebenfalls kennen. Gerade die Steuerung des Volkes durch (eingeweihte) Machthaber wird bei der Betrachtung der Keltenschanzen noch von Bedeutung sein.
Ich möchte damit auf einen pragmatischen - wenn auch unüblichen - experimentellen Ansatz hinaus, der sowohl eine rein historisch-kritische Betrachtungsweise als auch die unkritische Kelten-Glorifizierung (wie sie z.Z. in jedem zweiten Buch zum Thema vorkommt) vermeidet.
Grundlegend von Bedeutung scheint mir eine Betrachtungsweise zu sein, die profundes Wissen der Erbauer über natürliche Kräfte, deren Nutzung und Verstärkung (vielleicht sogar Speicherung) zugrundelegt.
Ausgehend von den offensichtlich tiefgreifenden naturwissenschaftlichen und technischen Kenntnissen, die nachweisbar sind, sollten wir ein umfassendes Verständnis der Naturkräfte und -zusammenhänge annehmen, das unserer mechanisierten Wissenschaft nicht nur den holistischen Ansatz voraus hatte. Das heißt, dass erstaunliche Ergebnisse (z.B. Metall-Legierungen höchster Qualität, die mit Hilfe von Galvanotechnik gefertigt wurden) mit einfachen naturgegebenen Mitteln und Kräften erzielt wurden.
Rene Noorbergen ist der Überzeugung („Geheimnisse vergangener Rassen“, 1977), dass die früheren Zivilisationen die Naturgesetze viel schneller, intensiver und in übergeordneten Zusammenhängen begriffen.
Beispiele für die hohe Intelligenz und Kunstfertigkeit speziell der keltischen Handwerker gibt es in der zeitgenössischen Literatur reichlich.
Unsere Vorfahren waren offensichtlich mit einer Technik vertraut, die verlorengegangen ist, und sie waren kreativer in der Nutzung natürlicher Kräfte und der Lösung der Aufgaben des Lebens mit einfachen aber effektiven Mitteln. Hierzu kurz einige Beispiele und Hinweise:
Das alte Manuskript „Agastya Samhita“, das in der Bibliothek der indischen Fürsten von Ujjain aufbewahrt wird, enthält eine erstaunliche Anleitung zur Herstellung von Trockenelementen für elektrische Batterien:
Eine gut gereinigte Kupferplatte wird in ein irdenes Gefäß gelegt. Sie wird zunächst mit Schwefelkupfer und dann mit feuchten Sägespänen bedeckt. Auf diese legt man eine Platte aus Zink-Quecksilber-Amalgam, um die Polarisation zu verhindern. Durch den Kontakt wird eine flüssige Kraft erzeugt, die unter dem Doppelnamen Mitra-Varuna (= Kathode- Anode) bekannt ist. Dieser Strom zerlegt das Wasser in „pranavayu“ (= Sauerstoff) und „udanavayu“ (= Wasserstoff). Eine Zusammenschaltung von hundert solcher Gefäße soll eine sehr mächtige Wirkung ergeben.
Dabei sollte die Argumentation Noorbergens, dass hochtechnische Instrumente äußerlich oft nicht als solche zu erkennen seien, besondere Beachtung finden (s. auch Funde von Rechenmaschinen und Himmelslaboratorien zur genauen Bestimmung von Sonnenfinsternissen, Mondphasen u.ä. (Time Life, „Rätsel vergangener Kulturen“).
„Ein Netz von Linien beispielsweise, das mit einer speziellen, Metall enthaltenden, Tinte auf ein speziell behandeltes Papier gezeichnet wurde, vermag als Empfänger für elektromagnetische Wellen dienen; ein Kupferrohr kann als Resonator zur Erzeugung ... (von) ... Wellen eingesetzt werden ...“, so Noorbergen.
Zu Funden von vergoldeten und versilberten Gegenständen aus Kupfer, sowie vergoldeten Stücken aus massivem Silber und elektrolytisch plattierten Metallstücken, die mindestens viertausend Jahre alt sein sollen, bemerkt der amerikanische Archäologe Verril: Die Plattierung ist so fein und regelmäßig ausgeführt, dass man sie für ein elektrolytisches Erzeugnis halten würde...
Aber auch Fachleute mit einer etwas konventionelleren Einstellung zur Frühgeschichte denken, dass die Technik zur Herstellung komplizierter Gegenstände aus Metall bereits vor sehr langer Zeit bekannt war.
Teile einer Vorrichtung aus vorchristlicher Zeit, die vor der griechischen Insel Antikythera gefunden wurden, enthielten eine komplizierte Anordnung aus Differenzialgetrieben, Skalenscheiben und unterschiedlich großen Platten. Prof. Derek de Solla Price glaubt an eine Maschine zur Berechnung von Planetenbahnen (FX Nr. 21).
Abb. 1: Verbreitung der Keltenschanzen, südlich der Mainlinie. Inzwischen hat man eine ganze Reihe weiterer gefunden (8).
Faszinierend auch das Objekt, das 1961 in einer gebirgigen Gegend Kaliforniens gefunden wurde - ein rundes kristallines Gestein, das einen Zylinder umschloss, aus dem ein magnetischer Metallstab ragte. Am Ende des Zylinders befanden sich ein gebogenes Metallstück und Reste von Kupferringen (s. Time-Life, wie oben); der Autor assoziierte Ähnlichkeit zu einer Zündkerze. Ferner sei auf die Batterien und das Wissen um die Elektrizität der Hochkultur Ägyptens hingewiesen (Krassa/Habeck „Das Licht der Pharaonen“, Ullstein 1996) und den hochinteressanten prähistorischen Fund, der die Berichterstatter zum Titel „Hightech aus der Steinzeit“ veranlasste (ESO 8/97).
Weitere Überlegungen, die von wissenschaftlichen Erkenntnissen der Energie und Materie schon in den früheren Tagen der Menschheit ausgehen, führen zu der Annahme, dass unsere Altvorderen die Kräfte der Anziehung und Abstoßung beherrschten.
Um dies zu verdeutlichen, zunächst eine Betrachtung zu verschiedenen Merkmalen der Megalithbauten, die anregen soll, die Nutzungsmöglichkeiten dieser faszinierenden Steinsetzungen unkonventionell zu deuten. Dabei lasse ich den Aspekt der nachgewiesenen astronomischen Beobachtungs- und Berechnungsverfahren mittels präzisester Steinsetzungen - obwohl nicht minder beeindruckend - außer Betracht.
Einige andere Aspekte sollen nun betrachtet werden. Dies kann - auch aus Platzgründen - jedoch nur ein kurzer Abriss sein, der zur (durchaus kontroversen) Diskussion führen sowie eine Grundlage zu Schlussfolgerungen hinsichtlich der Viereckschanzen legen soll.
Zunächst also zu den Steinbauten der Megalithzeit, wobei ich nicht die verschiedenen Erscheinungsformen (Dolmen, Menhire, Alignements, Cromlechs usw.) anspreche. Die meisten der erwähnten mythologischen Betrachtungen beziehen sich jedoch auf Kräfte der Menhire, also der „langen Steine“.
Erster Aspekt
Die Steine haben einen hohen Anteil kristalliner Substanzen (z.B. Quarz). Dass Kristalle sich hervorragend zur Übertragung und Speicherung von Informationen eignen, ist seit langem bekannt. Auch die Computertechnik macht sich dies zunutze (Siliziumchip etc.) (s. auch „Kristalle zum Schneiden von Steinen“, WOG 2/98).

Abb. 2: Zeitgenössische Darstellung einer Keltenschanze (12).
Kristalle entstehen durch regelmäßige Anordnung unterschiedlich geladener Teilchen in einem dreidimensionalen Gitter. Dieses Gitter kann von außen, z.B. durch elektromagnetische Wellen (!!) oder auch durch Schallwellen zum Schwingen angeregt werden. Ein Kristall kann ein Schwingungsmuster über lange Zeit speichern. Schwingungsinformationen können auch weitergegeben und abgerufen werden.
So kann eine bestimmte Schwingungsfrequenz, also Information, den ganzen umgebenden Bereich beeinflussen oder manipulieren (allgemeines Wohlbefinden, zufriedene Grundstimmung aber auch Fügsamkeit, Verhinderung nonkonformen Verhaltens).
Zweiter Aspekt
....ist das gehäufte Vorkommen natürlicher Elektrizität im Bereich der Steinsetzungen. Manche Forscher nehmen an, dass mit Hilfe der Steinformationen elektromagnetische Felder gezielt aufgebaut wurden.
Wir wissen, dass gerade sehr schwache elektromagnetische, magnetische und elektrische Felder die Steuerung biologischer Systeme beeinflussen.
Die Atome und Zellen werden durch die Signale/Impulse zu einer bestimmten Reaktion angeregt. In unserer Zeit leider zu einer systemzerstörenden Tätigkeit, siehe Elektrosmog. Eine sinnvolle Lenkung der Zellfunktionen im Sinne einer Entwässerung, Erneuerung o.ä. ist durchaus vorstellbar. (Siehe dazu auch die positive Erfahrung der Frequenztherapie [WBN 6/97]). Hier hätten dann die kultischen Handlungen (s. auch „Vierter Aspekt“) einen sehr praktischen Sinn.
Durch Berühren und Umtanzen der Steine oder darauf sitzen, liegen, durchkriechen, sich daran reiben (sehr häufig, siehe 4) wird ein Schwingungsmuster übernommen - der Erfolg, nämlich Fruchtbarkeit, Gesundheit stellte sich ein. Diese Informationsübertragung ähnelt meines Erachtens dem homöopathischen Prinzip und erinnert außerdem an das Abschaben kleinster Mengen Mauerstaubes von bestimmten Kirchen, ebenfalls um die gespeicherten Informationen/Schwingungen für Heilzwecke zu verwenden (5).
Ähnlich genutzte Steinsetzungen finden wir übrigens auch in Indien und im Kaukasus.
Die quasi-religiösen Riten haben sich - z.B. in der Bretagne - bis in unsere Tage gehalten und wurden von der Kirche teils verboten, teils in den eigenen Kultus eingebettet (4).
Dritter Aspekt
Die magnetischen Eigenschaften. Erich Neumann („Auf den Spuren der Feinkrafttechnik“, B. Weeke, 1992) sieht in den Steinsäulenanlagen von Le Menec eine Schaltanlage, magnetisch wechselseitig gepolte Reihen, ein Wechselspiel konträrer Magnetpole, die gegensätzliche Magnet- und Spannungsfelder erzeugen. Er nimmt an, dass es sich um Kraftanlagen der Feinkraft oder Bioenergie für Mensch und Tier auf magnetischer Basis handelt.
Mit Hilfe von Magnetometern stellten Wissenschaftler des Imperial College, London, am Menhir von Llangynidr (Wales) magnetische Knoten fest. Auch bei den Megalithen von Rollright (Oxford, England) konnten magnetische Schwankungen gemessen werden (FX Nr. 28).
Oft bilden solche Steine eine Art Sitz - offensichtlich wurde hier der Körper ganz gezielt diesen Einflüssen ausgesetzt.
Man denke in diesem Zusammenhang auch an die als „Königsstuhl“ u.ä. bezeichneten Gesteinsgruppen in deutschen Mittelgebirgen, die eben diese sitzartigen Vertiefungen aufweisen - Kraftanlagen für Könige?
Im menschlichen Körper gibt es - je nach Gewebetyp - innerlich und äußerlich wirksame magnetische Felder unterschiedlicher Stärke.

Abb. 3: Darstellung einer Keltenschanze aus dem vorigen Jahrhundert (8).
Die Wechselwirkungen mit den natürlichen Kraftfeldern der magnetischen Steine wäre noch zu erforschen, auch im Zusammenwirken mit dem Erdmagnetismus.
Magnetische Anomalien eines Ortes können die Zirbeldrüse zur Ausschüttung von Hormonen veranlassen, die wie psychedelische Substanzen wirken. Auch der Schläfenlappen des Gehirns, der mit dem Erinnern und Träumen zu tun hat, ist für magnetische Felder empfindsam.
Paul Devereux hat herausgefunden, dass Menschen in der Nähe prähistorischer Steinkreise zur Produktion von Theta- und Deltagehirnwellenrhythmen neigen, die denen der Tiefschlaf- und Traumphase entsprechen. Hier wäre an (Heil)schlaf, devinatorische Trance, Hypnosebehandlung oder initiatorische Zwecke zu denken.
Zur Vervollständigung sei noch auf die radioaktive Strahlung mancher Steine hingewiesen, die mit Heilung und Verjüngung in Verbindung gebracht wird. Auch heute suchen Kranke Orte auf, an denen erhöhte Radioaktivität herrscht (z.B. Bergwerke), um durch wohldosierte (!) Strahlung Linderung zu erfahren (z. B. bei Arthritis).
Vierter Aspekt
Ein weiterer Schlüssel sind die mythologischen Überlieferungen. Prof. Dr. Strahm, Freiburg, stellte die Forderungen, die archäologischen Befunde im Kontext von Chronologie, Überlieferung, Namen und völkerkundlichen Berichten zu sehen (3).
Hier einige Rückschlüsse aus Überlieferungen:
A) Stein und Wesen
Sehr oft werden Steine von Feen (aber auch Kobolden, Teufeln und anderen Fabelwesen) bewohnt (6). Man braucht nicht an die Existenz solcher Wesen zu glauben, kann aber in diesen Berichten zumindest eine Umschreibung der spürbaren Bündelung von Kräften sehen, die von den Steinen ausgehen.
B) Stein und Wasser
Sagen und (christlich interpretierte) Heiligengeschichten, die Steinsetzungen mit Wasser in Verbindung bringen - meist heilende Wasser, die in gemeinsamer Wirkung mit dem Stein ihre Kräfte entfalten -, sind nicht selten. Zum Bespiel bei Krankheit oder nicht erfülltem Kinderwunsch (siehe [4], [6] und „Zweiter Aspekt“) hilft das Wasser, das mit dem speziellen Stein in Berührung kam - also Informationsübertragung mittels des Mediums Wasser mit innerer Anwendung - im Gegensatz zur äußeren Anwendung durch Reiben u.ä. Die Kombination Wasser/Stein ist durch Küsten- und Quellnähe vieler Steinsetzungen gegeben.
Auch wenn überirdisches Wasser nicht vorhanden ist, wurden bei radiästhetischen Messungen Wasseradern und -kreuzungen unter Menhiren gemutet.
Die Sagen berichten auch von fliegenden Steinen und Levitation, in Verbindung mit Quellheiligtümern. Siehe dazu Victor Schaubergers „Antigravitationsmoment“ im Wasserwirbel oder der Wasserspirale (zur Spiralform noch Ausführungen im Folgenden). Victor Schauberger fiel auf, dass Wasser nachts eine ganz andere Kraft als tagsüber hat, und dass sich das Holz nachts viel einfacher flößen ließ (7). Auch in den Sagen fällt auf, dass die Aktivitäten der Steine (gehen in den nahen Fluss zum Baden oder Trinken) überwiegend nachts stattfinden. Möglicherweise spielen hier die planetaren (Mond-) Kräfte, wie bei Ebbe und Flut, eine Rolle.
Die Faktoren Wasser und Stein beeinflussen und verstärken sich in der Wirkung, beziehungsweise sie lassen in entsprechender Kombination neue Kräfte entstehen.
C) Stein und Schall (-wellen)
In den Überlieferungen ist immer wieder von tanzenden, sich drehenden, kreisenden Menhiren die Rede. Die Bewegung steht oft in Verbindung mit Musik und dem Klang der Glocken (6).
Es ist bekannt, dass mit Schall-Schwingungswellen (Glocken erzeugen sehr deutliche Schwingungen) Objekte, zumal wenn quarzhaltig, in starke Vibration versetzt werden können.
Man denke in diesem Zusammenhang auch an das zerspringende Glas, während hohe Töne gesungen werden, an die einstürzenden Mauern von Jericho durch die Trompeten (-Schallwellen) oder den sagenhaften Todesschrei, mit dem gewisse tibetanische Mönche einen Menschen umbringen können, aber auch an die heilende, gesundheitsfördernde Wirkung der Musik (ZS 18/98).
Noch heute wird von einem Phänomen bei Poona, Vorderindien, berichtet. Dort erhebe sich, sobald die Pilger einen heiligen Namen laut singen, allen Gesetzen der Schwerkraft zum Trotz, ein schwerer Steinblock von selbst in die Luft. Auch diese Erscheinung wurde mit der Kraft der Schallwellen in Verbindung gebracht.
D) Stein und Transzendenz
Steinsetzungen sind Orte, wo der Mensch - so die Überlieferung - Zugang zum Unsichtbaren findet (s. auch dritter Aspekt). Es sind ja Steine, die nicht Menschenwerk sind, die ungeheure Kräfte besitzen und in die Welt der unsichtbaren Wesen gehören. Daher die Furcht oder der - bis heute - große Respekt bei der Bevölkerung in der Umgebung.
Fünfter Aspekt
...ist die Urform des Lebens, die Spirale, die immer wieder als Gravur an den Steinen auftaucht.
Die Spirale begegnet uns von der DNS bis zum Spiralnebel im Kosmos immer dort, wo Lebendiges oder gewaltige Kräfte entstehen, z.B. wo sich Tornados aufbauen. Dabei multiplizieren sich die Kräfte, beeinflusst durch die Form.
Im radiästhetischen Bereich wird die Spiralform sowohl zur „Entstörung“ (siehe auch entsprechende Formen an den Türen alter Kirchen) als auch in Antennenform genutzt.
Die megalithischen Steinsetzungen sind häufig mit Spiralornamenten geschmückt. Es kann angenommen werden, dass ein durch die Steine hervorgerufener oder verstärkter energetischer Befund durch die Spiralformen noch moduliert wird.
Formen können den Energiefluss binden. Das heißt, eine bestimmte Wirkung wurde nochmals verstärkt, abgeschwächt oder erweitert. Dieser Aspekt wird bei der Betrachtung der Keltenschanzen besonders wichtig, siehe folgende Ausführungen.

Abb. 4: Darstellung einer Keltenschanze aus dem vorigen Jahrhundert (8).

Abb. 5: Darstellung einer Keltenschanze aus dem vorigen Jahrhundert (8).
Übertragung dieser Aspekte
auf die Beschaffenheit und Nutzung der Keltenschanzen
Anmerkung: Die keltische Bezeichnung ist Nemeton (8). Interessant die phonetische Ähnlichkeit zwischen MENhir und NEMeton in der ersten Silbe.
Die von Frankreich bis Böhmen verbreiteten rechteckigen Wallanlagen sind in Süddeutschland zwischen Rhein und Inn auffallend zahlreich (Abb. 1).
Gemeinsame Phänomene:
Hypothesen zur Funktion - archäologische Forschung
Die offizielle Funktionsbestimmung der Viereckschanzen ist uneinheitlich. Die Interpretation „befestigter Gutshof“ (15) oder „Heiligtum“ sind gängig. Die Funktion umwallter Bezirke als reine Kult- und Versammlungsplätze im Sinne der bisher vorherrschenden Erklärung der Viereckschanzen scheint jedoch zu eng. Man möchte die Plätze eher als den Mittelpunkt eines Siedelgefüges verstehen, dessen Funktion kultische und profane Bereiche umfasst hat (15). Auch an regelrechte Quadrathöfe wäre zu denken (15), eine Siedlungsform, die aus älteren Epochen bekannt ist und im Zuge der römischen Besiedelung in entwickelterer Form als Villa rustica auftritt (1). Allerdings wurden längst nicht bei allen Schanzen Hinweise auf nahe umgebende Besiedlung gefunden.

Abb. 6: Luftaufnahme einer Keltenschanze bei Tomerdingen (8).
Und wie vereinbart sich diese Hypothese mit der öfter anzutreffenden Häufung von Schanzen, z.B. im Neunerverbund?
Die hölzernen „Kultfiguren“ aus dem Brunnen (der Viereckschanze) von Fellbach-Schmiden zeigen andererseits, dass man die Kultausübung im Bereich solcher Schanzen dennoch nicht aus der Diskussion bringen kann (1).
Nach meiner Einschätzung sind keine überzeugenden Anhaltspunkte für eine profane Nutzung im Sinne von Wohn- und Siedlungsraum gegeben. Zumindest nicht innerhalb der Schanzen; dass sie hin und wieder in der Nähe von Siedlungen liegen, ist wieder etwas anderes. Auch die gängige Pauschalfloskel „Kultplatz“ vermag nicht zu befriedigen.

Abb. 7: Profilschnitt eines Schanzengrabens (13).

Abb. 8: Profilschnitt eines Schanzengrabens (13).
Hypothesen zur Funktion - interdisziplinäre Forschung
Die Varianten „Verstärkung kosmischer Energie“ und „Informationsspeicher“, die bei den Megalithbauten durchaus eine Rolle spielen mögen, können bei der vorliegenden Betrachtungsweise außer acht bleiben. Ansonsten sollen hier die fünf Aspekte der megalithischen Anlagen ihre Entsprechung finden. Das heißt, dass natürlich vorkommende Schwingungspotentiale verstärkt und modifiziert werden, um (vorwiegend beim Menschen) physische und psychische Reaktionen oder Veränderungen herbeizuführen. Dann liegt die Aufgabe der Viereckschanzen in der gezielten Errichtung von Kraftfeldern für einen bestimmten Zweck und einen bestimmten Zeitraum (17). Das Grundwissen über die ultrafeinen natürlichen Energieströme und tellurischen Kräfte wurde wohl bereits (aus der Megalithkultur) überliefert. Die Grundwirkkräfte (Wasser und Gestein) finden wir auch bei den Keltenschanzen. Siehe den schichtweisen Aufbau der Keltenschanzen mit unterschiedlichen Boden- und Gesteinsschichten sowie das reichhaltige Wasservorkommen. Der Graben führte meist Wasser, in Schanzennähe sind häufig Quellen oder Bachläufe. Der Rutengänger Reinhold Lück konstatiert bei allen untersuchten Schanzen in nordwestlicher Richtung Quellen (16). Die Schanzen, die ich gesehen und erkundet habe, lagen alle in wasserreicher Gegend (Abb. 2). Der Name „Röser“ („Rösse“, „Räse“, „Reise“) bedeutet „Wasserloch“.
Vor allem aber befinden sich unterhalb der Schanzen wasserführende Schichten, sogenannte Blind Springs und künstlich angelegte Wasserschlaufen (siehe Geise).
Auch die Schächte könnten - zumindest teilweise - der Erschließung von Stauwasser gedient haben (8). Durch Schichtung, Wasserkräfte und zusätzliche ferromagnetische Verstärker (gezielt ausgestreute Eisenspäne oder eisenhaltiger Kugelbasalt [Jünemann]) wurden die energetischen Felder erzeugt. Geise spricht hier auch von Ionisierung sowie dem Einbringen von sich paarweise gegenüberliegender Resonanzkörper unterschiedlicher Polarisierung.
Es gelang den Erbauern, Felder, ob elektrisch, magnetisch oder radioaktiv, zu erzeugen, sowie die natürlichen tellurischen Kräfte, wie sie in der Radiästhesie bekannt sind (pathogene Zonen, Wachstumszonen, usw.), - möglicherweise in Kombination - zu nutzen. Dass allein schon pathogene Reizzonen erheblichen Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit haben (bis hin zum Krebsauslöser, was übrigens schon in den 1920er Jahren empirisch ermittelt wurde, s. „Das Wunderbare“ von R. Olden, Rowohlt 1932), bestätigen Ärzte, Heilpraktiker, Bau- und Elektrobiologen, und vor allem die Betroffenen selbst.

Abb. 9: Profilschnitt durch die Schächte der Anlage in Holzhausen (1).
Auch der Einfluss der künstlich erzeugten elektromagnetischen Wellen, sprich Elektrosmog, auf biologische Systeme ist bekannt, er reicht von Fehlfunktionen unseres (elektro-chemisch) arbeitenden Gehirns bis zu Veränderungen der Zellen.
Ich denke, dass unterschiedliche Felder erzeugt oder verstärkt worden sind (z.B. andere Verfüllung des Walls als im Schanzeninnern, andere Resonanzkörper im „Opferschacht“), die möglicherweise erst im Zusammenwirken - und dies noch in bestimmter Reihenfolge - ihre volle Wirkkraft entfalteten.
Dabei haben sicher auch Schallwellen eine Rolle gespielt (s. auch hier die Megalithparallele), denn es wird berichtet, dass die Kelten bei Musik bestimmte Tänze (Schrittfolge - also Reihenfolge der Energiefelder - wichtig, s. auch Geise) in ihren heiligen Hainen aufführten. Dies auch vor Kämpfen (9).
Wir registrieren also zum einen eine Unterstützung durch Musik bzw. Schallwellen. Zum anderen ist nach meiner Ansicht eine Art Transformator oder Schwingungsverstärker oder -neutralisierer anzunehmen, der am Körper getragen wurde - dazu mehr unter „Die Spiralform“.
Zunächst einige exemplarische Hypothesen zur Anwendung der Schanzenenergie (dabei bitte an die entsprechenden Megalith-Aspekte denken). Grundsätzlich geht es um Beeinflussung des Menschen in den Gehirn- und Körperfunktionen, aber auch dem mentalen bzw. spirituellen Bereich, wobei die Grenzen fließend sind.

Abb. 10: Schanze bei Hardheim-Gerichtstetten (8).
a) bei Gerichtsentscheidungen (Viereckschanze als Gerichtsstätte, siehe [2] und Abb. 10, Name „Gerichtsstetten“): durch die Positionierung auf dem manipulierten Platz wird eine Falschaussage dadurch angezeigt, dass - wie auf belasteten Plätzen üblich (siehe WBM 3/98) -, die Stressanzeichen forciert wurden (Prinzip des heute noch verwendeten Lügendetektors) - Bestrafung gleich nebenan im „Opferschacht“, wo ja menschliche Reste nachgewiesen wurden.
b) vor Kämpfen, indem eine Ausschüttung von Testosteron angeregt wurde (und mit zusätzlicher Beeinflussung der mental-psychischen Ebene, wie zuvor beschrieben und/oder mittels Hypnotechniken); die Römer berichten sehr beeindruckt von der Raserei und Todesverachtung der Kelten (9).
c) durchaus auch zur Harmonisierung im seelischen Bereich und Förderung von Heilungsprozessen.
d) zur großräumigen Umgebungsbeeinflussung im Sinne einer leichteren Führbarkeit der Bevölkerung durch die Machtelite, oder ähnliche Manipulationen an der (ahnungslosen) Mehrheit durch eine Minderheit, die den Wissensvorsprung hatte - siehe als aktuelles Beispiel das beängstigende HAARP-Projekt der amerikanischen Militärs (RZ 83/96, 85+87/97).
e) zu Initiationsriten.
f) zur Unterstützung divinatorischer Zwecke.
g) Unterstützung anderer Psychotechniken, wie Hypnose u.ä. (17).
Ich nehme also an, dass die Schanzen zwar nach einem einheitlichen System arbeiteten - siehe Abb. 11 - von dem die Gleichförmigkeit der Anlagen herrührt - aber für durchaus unterschiedliche Zwecke genutzt wurden.
Beispielsweise vielleicht auch im Rahmen von Bestattungen, da häufig Hügelgräber in der Nähe sind. Das heißt, die Anlage an sich ist zunächst einmal eine neutrale Energiequelle, wie unser elektrischer Strom, die dann für die verschiedenen Aufgaben genutzt wird.
Daher kommen die Schanzen einzeln, in Zweier- und Neunerverbünden, im Zusammenhang mit einem Oppidum (oder nicht) usw. vor - je nachdem, wo und wie die Kraftfelder benötigt wurden.
Eigene Forschungen ergaben auch eine Korrespondenz zwischen Stätten des Erzabbaus und dem Vorkommen von Keltenschanzen.
Abschließend zu einem sehr wichtigen Punkt, der schon als fünfter Megalithaspekt angeschnitten wurde.

Abb. 11: Grundformen der Viereckschanzen in Baden-Württemberg (8).

Abb. 12: In Spiralform: „Königssitz von Tara“ (mit Steinsetzungen) (9).

Abb. 13: Bronzenes Schmuckstück in Spiralform (11).

Abb. 14: Fingerring aus Bronzeblech mit spiralförmiger Verzierung (11).
Die Spiralform
Wie erwähnt, ist die Spiraldarstellung auf den Steinzeugnissen der gesamten Megalithzeit auffallend häufig.
Abbildungen der Spirale reichen weit in die Vergangenheit des Menschen zurück. Man kann ohne weiteres von einem zentralen Motiv der Menschheitsgeschichte sprechen. Den Ureinwohnern Neuseelands (Maori) zum Beispiel ist diese Form so wichtig, dass sie sie als Tätowierung im Gesicht tragen.
Dass den früheren Menschen die Spiralform so wichtig war, ist ein weiteres Indiz für ihre hohe Intelligenz und ihren tiefen Einblick in die Zusammenhänge des Lebens.
Die Spirale wurde sehr richtig als Grundmuster der umgebenden Natur (sowohl im Großen als auch im Kleinen) erkannt. Sie steht für die zentrale Kraft des Universums, die mit den Ursprüngen des Lebens zu tun hat. Spiral- oder Wirbelformen in der Natur begegnen uns immer dort, wo (Lebens-) Kräfte entstehen, Erneuerung stattfindet, und dies in zyklischen Abläufen geschieht. Stichwortartige Beispiele:
Die elektrischen Ströme im magnetischen Wechselfeld bilden ebenfalls eine Spiral- oder Wirbelstruktur.
Es gibt noch hunderte Beispiele, die jeder bei bewusster Wahrnehmung entdecken kann. Der griechische Naturphilosoph Anaxagoras bringt es auf einen Nenner, wenn er den Wirbel als jene Kraft beschreibt, in der das System, in welchem der Mensch lebt, Gestalt annahm. Auch die Kelten erkannten dies.
Eine Potenzierung der Spiralwirkung liegt in der Form der Doppelspirale, die bereits rein symbolisch die unendliche Energie darstellt. Auch das Symbol allein hat schon Wirkung. Weitere Ausführungen zur reinen Symbolwirkung würden jedoch den Rahmen dieser Abhandlung sprengen.
Die Spirale wurde von den Kelten als Schmuckform bevorzugt, aber auch für andere Vorhaben wusste man die Spiralkräfte zu nutzen (siehe Abb. 12).

Abb. 15: Aquarelle einiger Gräber, die Johann Georg Ramsauer zwischen 1846 und 1863 in der Grabanlage von Hallstatt in Österreich freilegte (9).

Abb. 16: Dasselbe Bild, hier kenntlich gemacht: Lage des Spiralschmucks in den Hallstattgräbern.
Funde (Abb. 13 und 14) aus Hügelgräbern auf der Schwäbischen Alb (Keltenschanzen in der Nähe!), zeigen, dass der Spiralschmuck an den Händen und Knien getragen wurde. Das Material - Bronze - enthält zu 80 - 90 % Kupfer und wäre daher geeignet, Energieströme aus Bodennähe (daher als Knieband getragen) aufzunehmen und moduliert oder verstärkt durch den Körper zu leiten. Der Grund für die Platzierung der Spiralringe an den Händen wäre noch weiter zu erforschen (Polarisierung, Verstärkung der Fließkraft oder ähnliches?).
Ich behaupte, dass die Kraftfelder, die in den Viereckschanzen erzeugt wurden, mittels der Spiraltransformatoren in den Organismus der Träger Eingang fanden, wobei keine bessere Form als die (Doppel-) Spirale gefunden werden konnte, da sie eine potenzierende Wirkung auf die Durchflussenergie hat (siehe auch Wicklung einer Spule aus Kupferdraht - spiralartig gedrehtes Gewinde - das dem Aufbau eines magnetischen Feldes dient).
Außerdem wird der Energiefluss in der Doppelspiralform aufrecht erhalten. Eine weitere Möglichkeit ist die Kondensatorwirkung der Spiralen, wodurch eine Ladung gespeichert werden konnte.
Betrachten wir nun exemplarisch die Nutzung der Viereckanlagen als Ladestation vor Kampfhandlungen.
Die Krieger - versehen mit dem Spiraltransformator oder -generator - durchschreiten die Kraftfelder, wobei mittels elektrischer Impulse die Ausschüttung des Aggressionshormons Testosteron ausgelöst und damit eine hochkämpferische Stimmung herbeigeführt wurde. Des weiteren erfolgte nach dem selben Prinzip die Errichtung einer Art elektromagnetisches Schutzschild um den Körper.
Hierbei ist wichtig, an welchen Körperbereichen (man denke dabei auch an die Chakrenlehre) die Spiraltransformatoren getragen wurden. Äußerst aufschlussreich zu dieser Frage sind die Aquarelle der Grablegungen von Hallstatt in Österreich (Abb. 15 und 16). Eventuell wurde der Körper zuvor mit entsprechenden (leitenden oder isolierenden?) Salben oder Ölen präpariert. Hierin ist meines Erachtens der Grund dafür zu sehen, dass die Kelten immer nackt in die Schlacht zogen, nämlich um das Kraftfeld, das um den Körper herum aufgebaut worden war, möglichst lange zu erhalten. Soweit zunächst meine Hypothesen.
Ich würde gerne im Sinne einer experimentellen Archäologie weiter forschen und mittels einer Rekonstruktion der Spiraltransformatoren einen Selbstversuch unternehmen. Dazu werden gebraucht:
a) Eine (noch) funktionierende Keltenschanze.
b) Interessierte und experimentierfreudige Mitmenschen, die über (fundierte) physikalische und/oder medizinische Kenntnisse verfügen.
c) Ein(e) kunsthandwerklich Begabten/Begabte, der/die den Spiralschmuck originalgetreu rekonstruieren kann.
d) Menschen, die Lust haben, an der spielerischen Lösung von Rätseln mitzuwirken.
e) Gönner und Sponsoren.
Ich kann mir vorstellen, dass auch offizielle Stellen wie Keltenmuseen die Experimente mit Rat und Informationen unterstützen werden. Interessierte wenden sich bitte an:
Frank J. Ebner
Justinus- Kerner- Straße 5, D-71409 Schwaikheim, Tel. 07195/ 52930
Abkürzungen der Fundstellen:
WOG Zeitschrift „Wissenschaft ohne Grenzen“
WBM Zeitschrift „Wetter, Boden, Mensch“
ZS Zeitschrift „Zeitenschrift“
ESO Zeitschrift „Esotera“
RZ Zeitschrift „raum&zeit“
Quellen
(soweit nicht im Text genannt)
1) A. Haffner, „Heiligtümer und Opferkulte der Kelten“, Stuttgart 1995.
2) J. Jünemann, „Wo einst der Druide stand“, Selbstverlag
3) H. Bauer, „Die Heuneburg“, Federsee 1987.
4) M. - L. Plessen und D. Spöri, „Heilrituale an bretonischen Quellen“, Privatdruck, Casti, Schweiz o. J.
5) S. Brönnle, „Die Kraft des Ortes“, Falken 1998.
6) J. - P. Mohen, „Megalithkultur in Europa“, Stuttgart, Zürich 1989.
7) O. Alexandersson, „Lebendes Wasser“, Steyr 1995.
8) Bittel/Schiek/Müller, „Keltische Viereckschanzen“, 1990.
9) J. Simon, „Das Zeitalter der Kelten“, 1996.
10) B. Schmidt/H. Ludewig, „Der Wirbel“, Volksverlag 1986.
11) J. v. Föhr, „Hügelgräber auf der schwäbischen Alb“, Stuttgart 1892.
12) Blätter des Schwäbischen Albvereins, Heft 4/98.
13) F. Fischer, „Der Heidengraben bei Grabenstetten“, Stuttgart 1982.
Anm. d. Red.
14) Die EFODON-DOKUMENTATION DO-12 von Gernot L. Geise, „Keltenschanzen“, ist inzwischen völlig vergriffen und wird auch nicht mehr neu aufgelegt. Aufgrund der nach wie vor großen Nachfrage nach diesem Thema und der auf dem Markt fehlenden Keltenschanzen-Literatur hat der Autor jedoch das Material überarbeitet, ergänzt und auf den neuesten Stand der Forschung gebracht: „Keltenschanzen und ihre verborgenen Funktionen“, Hohenpeißenberg 2002.
15) Die Vorstellung, Keltenschanzen seien eine Art Gutshöfe gewesen, wird in der Archäologie teilweise vertreten, inzwischen jedoch wieder in Frage gestellt. Sie ist völlig gegenstandslos, denn ein dauernder Aufenthalt auf einer Keltenschanze ist absolut tödlich. Unsere Vorfahren fühlten noch etwas sensitiver als wir und wussten um die gesundheitlichen Gefahren des Aufenthaltes auf einer Schanze, deshalb mieden sie sie und betrachteten sie als Tabu-Gebiet. Aus diesem Grund ist es auch unvorstellbar, dass Siedlungen um Schanzen angelegt worden sind. Das geschah erst in unserer heutigen Zeit, die radiästhetisch vorhandene Gefahren ignoriert.
16) Reinhold Lück: „Thermen, Mühlen, Keltenschanzen“, EFODON-DOKUMENTATION DO-15 (vergriffen).
17) Die Hauptfunktion einer jeden Schanze liegt - nach den Erkenntnissen des EFODON e.V. - in einer großräumigen Wetterharmonisierung. Rein körperlich feststellbare Phänomene dürften Nebeneffekte gewesen sein, die man natürlich entsprechend nutzte.