Leben heute noch Saurier?

(© 1999 Rudi Schulz; veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 31/1999)

 

Den Beitrag von Dr. H.-J. Zillmer „Schnell versteinerte Berge und feuerspeiende Drachen“ (1) habe ich nun schon mehrmals gelesen. Dass die Evolution nicht gradlinig verlief, wissen auch die darwinistischen Wissenschaftler. So schreibt Hans Werner Lienau:

„Gegen Ende jeden Systems sterben viele Formen aus, aber es werden auch wieder neue gebildet“. Immer wieder gab es Massensterben, aber immer wieder entstand neues Leben. Trotzdem hält die Wissenschaft daran fest, dass sich ein Tier immer aus einem Vorgänger entwickelt haben muss. 45 Millionen Jahre lang gibt es keine Höherentwicklung, dann macht die Evolution plötzlich wieder einen Sprung. Darwins Evolutionstheorie ist doch längst antiquarisch.

Jetzt stellt sich auch noch heraus, dass auch Einstein irrte, als er verkündete, die Lichtgeschwindigkeit wäre immer konstant, unabhängig davon, mit welcher Geschwindigkeit sich das Bezugssystem bewegt. Also hatte Isaak Newton doch recht, als er mehr als zweihundert Jahre vor Einstein seine Theorie aufstellte: „Die in der Newtonschen Mechanik gültige Galileitransformation ändert die Lichtgeschwindigkeit, indem sich zu dieser die Bezugsgeschwindigkeit des Bezugssystems je nach Bewegungsrichtung addiert oder subtrahiert“. (Lexikon)

Durch Einsteins Relativitätstheorie, die eine konstante Lichtgeschwindigkeit zugrunde legt, sind wir zu völlig falschen Einschätzungen gekommen. So jedenfalls deute ich den Beitrag „Der Urknall kommt zu Fall!“ (2).

Müssen wir jetzt alle wissenschaftlichen Theorien anzweifeln? Dr. Zillmer kann sich nicht vorstellen, wie hartes Sedimentgestein sich bruchlos verformen kann. Den Herstellern von großen Teleskopen ist z.B. das Fließen des Glases bestens bekannt. Glas ist ja auch ein hartes, sprödes Material, das eher bricht, als dass es sich verbiegt. Ich habe mich mit einem Fachmann in Verbindung gesetzt, der bei Carl Zeiss Jena gelernt und auch in Jena studiert hat. Er sagte mir, dass man große Probleme bei Linsen von vier bis fünf Metern Durchmesser hat, die durch die Wölbung in der Mitte vierzig bis fünfzig Zentimeter Glasstärke haben. Ohne Kompensation der Masse des Glaskörpers durch Gegengewichte würden die Teleskope völlig unbrauchbare Bilder erbringen. Das Fließen des Glases wird den Schülern an einem einfachen Beispiel deutlich gemacht:

Altes Kirchenfensterglas weist am unteren Rand Wülste und Verdickungen auf. Ich hätte mich selber gerne mit solcher Fachliteratur vertraut gemacht, doch er konnte mir nicht sagen, ob er noch solche Bücher besitzt.

Über Dinosaurierspuren, die scheinbar noch nicht sehr alt sind, lohnt es sich tatsächlich nachzudenken. Igor Akimuschkin schildert in seinem Buch „Es gibt doch Fabeltiere“ (3), welche Urtiere es noch vor nicht allzu langer Zeit gab.

In den Jahren 1932-33 hatten der Forscher Ivan Sanderson und sein Gefährte George in Kamerun eine Begegnung mit einem „Pterodactylus“ (Flugsaurier), den die Eingeborenen „Kongamato“ nannten.

Auf Neuseeland lebten einst erstaunliche Vögel, die Moas. Es waren flügellose Giganten, die sich auf massiven „Elefantenbeinen“ bewegten. Sie erreichten fast vier Meter Höhe und wogen etwa dreihundert Kilogramm. „Auf Neuseeland finden sich nicht nur Knochen von Moas, sondern auch Federn mit kleinen Stückchen Muskeln, Haut und Sehnen [...] Einige alte Maori berichten, dass sie in ihrer Jugend an der Jagd auf Moas teilgenommen haben wollen“ (4).

Auf Madagaskar gab es ebenfalls einen Riesenstrauß, den Vouron-Patra. „Erhalten gebliebene Eierschalen dieser Vögel gebrauchen die Madagassen noch heute als Trinkwasserbehälter“. Jedes Ei fasst neun Liter. Auch von Dinosauriern wird in diesem Buch berichtet:

„Ivan Sanderson, heute ein bekannter Zoologe und Schriftsteller [...] berichtete, dass seine Gruppe am Cross River auf riesengroße Spuren gestoßen sei, die den Spuren von Flusspferden geähnelt hätten, jedoch allein schon wegen ihrer Größe nicht von diesen Tieren stammen konnten“. „1932 veröffentlichten jedoch viele Zeitungen einen Bericht des Jägers Grobler, der nach einer fünfjährigen Afrikareise [...] eine offizielle Erklärung über eine riesige ,Eidechse‘ gegeben hatte, die in den Sümpfen des Kongogebietes, Angolas und Nordrhodesiens leben sollte. [...] Dieser riesige Leguan, der ein Gewicht von ungefähr vier Tonnen oder noch mehr hat, war sechs Monate zuvor von einem deutschen Wissenschaftler in den Sümpfen des Dilolo-Sees in Angola entdeckt worden“.

„So bemerkten englische Offiziere im Victoria-See ein Tier, das wie eine Giraffe einen langen Hals hatte. Ein anderer Gewährsmann berichtete, das Tier sei geschwommen und habe dabei den ganzen vorderen Körperteil über Wasser gestreckt. Fischer erzählen, dieses Tier sei der Lau“.

Es ist also durchaus möglich, dass einige Urtiere überlebten. Aber langsam schwindet die Hoffnung, diese noch lebend anzutreffen.

 

Anmerkungen

1    Dr. Hans-Joachim Zillmer: „Schnell versteinerte Berge und feuerspeiende Drachen“, in: EFODON SYNESIS Nr. 29/1998.

2    Karlheinz Baumgartl: „Kosmologie II: ,Der Urknall kommt zu Fall‘ - die Emissionstheorie als neuer Ansatz“, in: EFODON SYNESIS Nr. 29/1998.

3    „Es gibt doch Fabeltiere“ von Igor Akimuschkin, (Leipzig 1963)

4    Alle Zitate aus diesem Buch.

 


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