Die zertretene Erdgeschichte
(© Hans-Joachim Zillmer; veröffentlicht in SYNESIS Nr. 5/1999)

Die beiden versteinerten Schuhsohlenabdrücke, von denen der linke einen Trilobiten zertreten hat (Foto: GLG-Archiv)
Trilobiten sind kleine Urkrebse früher auch als Trilobitenkrebse bezeichnet -, die als Leitfossilien gelten und im Erdaltertum noch vor dem Beginn der Dinosaurier-Ära vor ungefähr 250 Millionen Jahren ausstarben. Aber eines dieser Urtiere wurde mit einem Schuh zertreten ...
Im Jahr 1968 ging William Meister mit seiner Familie seinem Hobby nach. Er sammelte gerne Fossilien. 43 Meilen nordwestlich von Delta im Staat Utah (USA) machte er einen bedeutenden Fund. Als er an einer Stelle eines Felsens hämmerte, blätterte eine Schicht ab. Zu seinem Erstaunen waren auf der Felsplatte die Abdrücke zweier menschlicher Füße zu sehen, natürlich versteinert. Es handelte sich um einen rechten und linken Fußabdruck ohne erkennbare Einzelheiten, wie sie von Zehen oder der Verse verursacht werden. Unschwer war zu erkennen, dass dieser Mensch Schuhe getragen hatte, da der Rand der Sohlen deutlich scharfe Konturen im ursprünglich weichen Untergrund hinterlassen hatte. Die Hacken hatten aufgrund des Körpergewichts einen etwas tieferen Eindruck als die Fußspitze hinterlassen, was auch in dieser Art zu erwarten wäre.

Frau Mabel Meister und Dr. Zillmer halten den einzementierten und gerahmten Schuhabdruck mit dem zertretenen Trilobiten. (Foto: Zillmer)
Für sich allein betrachtet ist der Fund eines versteinerten Schuhabdrucks schon fast undenkbar, denn Schuhe tragende Menschen soll es erst seit wenigen tausend Jahren geben. Die größte Überraschung und wissenschaftliche Sensation befindet sich jedoch am inneren Rand des Absatzes. Mit dem linken Fuß hatte der Schuhträger einen Trilobiten zertreten, der für einen Fachmann wie Meister unschwer zu identifizieren war. Dieser eindeutige Fund, der von etablierten Wissenschaftlern gar nicht erst kommentiert wurde, beweist, dass der Darwinismus und damit die Evolution eine Erfindung darstellt. Nach der gängigen Lehrmeinung müsste dieser Mensch vor mehreren hundert Millionen Jahren gelebt haben, da die Trilobiten seit Urzeiten, bereits vor den Lebzeiten der Dinosaurier, ausgestorben sein sollen. Auch die Datierung des den Abdruck enthaltenden Gesteins wurde von Geologen in das Zeitalter der Trilobiten verlegt. Nach der gängigen Lehrmeinung müsste der Mensch damit älter sein als das Geschlecht der Dinosaurier, da diese Tiere, aufgrund der Entwicklungsgeschichte, zu Zeiten der Trilobiten noch nicht existiert haben sollen. Der Mensch lebte demzufolge also schon zu Beginn der Evolution? Dieser Schluss liegt nahe, falls es sich nicht um eine Fälschung handelt oder man einen Außerirdischen in Betracht zieht, der irgendwann die Erde besuchte und seine Fußabdrücke hinterließ. Es muss noch erwähnt werden, dass in der Nähe dieses Fundortes weitere versteinerte Fußspuren gefunden wurden, jedoch ohne Besonderheiten wie in dem beschriebenen Fall.
Soweit lässt sich der hier geschilderte Sachverhalt in verschiedenen Büchern nachlesen und stellt daher keine neue Erkenntnis dar. Jedoch hat diesen versteinerten Abdruck kaum jemand im Original zu Gesicht bekommen. Es existiert in der Literatur auch nur ein bestimmtes Bild, das immer wieder kopiert worden ist.

Dr. Zillmer übergibt Frau Meister das Buch „Darwins Irrtum” mit der Abbildung des von ihr und ihrem Mann entdeckten Fußabdrucks. (Foto: Zillmer)
Ein amerikanischer Leser meines Buches „Darwins Irrtum” schrieb, ob ich den Meister-Print nicht selbst mit eigenen Augen sehen möchte. Schon bei meinen Recherchen zu „Darwins Irrtum” hätte ich den versteinerten Schuhabdruck gerne selbst fotografiert und das entsprechende Bild veröffentlicht, aber Frau Mabel Meister ist heute 83 Jahre alt und lebt sehr zurückgezogen. Sie ist weder postalisch noch mit einer Telefonnummer verzeichnet.
Ich nahm im Frühjahr dieses Jahres schließlich mit Frau Mabel Meister Verbindung auf. Da ich zufällig zu einer Ausgrabung eines großen Dinosauriers in Colorado eingeladen wurde, konnte ich den Besuch in Utah sehr gut in meine Planungen integrieren.
Ich besuchte schließlich Frau Meister und schenkte ihr ein gewidmetes Exemplar meines Buches. Sie war sehr erfreut, dass der von ihr und ihrem Mann gefundene Fußabdruck in meinem Buch abgebildet ist.
Den versteinerten Schuhabdruck mit dem angeblich im Erdaltertum ausgestorbenen Trilobiten konnte ich näher untersuchen und im Original fotografieren (siehe Bild). Frau Meister wollte den Abdruck zunächst ihrem Mann mit in sein Grab geben. Dann entschloss sie sich, ihn einem Museum für die Allgemeinheit zu überlassen. Dort sollte der Abdruck zwar angenommen, aber nicht ausgestellt werden. Warum eigentlich nicht? Man hätte ihn ja genau auf Echtheit untersuchen können. Aber ein vor Urzeiten durch einen Schuhabdruck von einem Menschen zertretener Trilobit passt natürlich nicht in das uns geläufige schulwissenschaftliche Weltbild.
Da Frau Meister jedoch möchte, dass dieser Abdruck, das Lebenswerk ihres Mannes, von allen Menschen gesehen werden kann, vermittelte ich diesen außergewöhnlichen und unser Weltbild revolutionierenden Fund ganz aktuell in das gerade im Bau befindliche neue Museum in Glen Rose (siehe Bild). Ich empfahl meinem Freund Dr. Carl Baugh, dem Direktor des Creation Evidence Museums, Frau Mabel Meister zu besuchen und ihr anzubieten, den versteinerten Abdruck erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wenige Tage später fuhr Carl nach Utah und holte den Abdruck selbst ab.
Demnächst wird man den versteinerten Schuhabdruck, durch den ein Trilobit und damit unser schulwissenschaftliches Weltbild zertreten wurde, im „Creation Evidence Museum” zu sehen sein, das sich zurzeit noch im Bau befindet.
Dieser Fund bezeugt, dass Menschen nicht nur mit, sondern sogar noch vor den Dinosauriern lebte, falls die Datierung der Erd- und Felsschichten richtig ist.

Das Bild des Abdrucks aus „Darwins Irrtum”, so wie es in diversen Büchern der letzten Jahre zu sehen ist, jedoch ohne die Vergrößerung des zertretenen Trilobiten. (Foto: Zillmer)
Es war aber vielleicht alles ganz anders. Menschen, die Schuhe tragen, gibt es erst seit ein paar tausend Jahren. Die Trilobiten lebten vielleicht noch genauso vor ein paar tausend Jahren bis zur globalen Sintflut wie die Menschen und auch Dinosaurier ...
Nach dem Besuch bei Frau Mabel Meister fuhr ich zur Ausgrabung eines Dinosauriers in Colorado. Diese befindet sich vielleicht fünfzig Kilometer westlich des Dinosaur National Parks, der an der Grenze der US-Staaten Utah und Colorado liegt und einen Massenfriedhof von Dinosauriern darstellt, die in festem Gestein „eingeschweißt” sind.
An der Stelle unserer Ausgrabung liegen vier verschiedene Dinosaurier und ein Krokodil begraben, die wir identifizieren konnten. Außerdem wurden Knochen von wahrscheinlich vier weiteren Dinosauriern gefunden, die jedoch noch nicht identifiziert sind. Und das alles auf einer Fläche von vielleicht zwanzig Metern Länge und fünf Metern Breite. Dieses Massengrab befindet sich in nur zwischen ein und drei Metern Tiefe unter der Erdoberfläche, in ungefähr zehn Metern Höhe eines vielleicht vierzig Meter hohen Hanges. Die geologische Schicht wird der so genannten Morrison-Formation zugeordnet. Darin befinden sich zwischen Denver und Salt Lake City die meisten Dinosaurier-Fragmente.
Wir gruben neben vielen kleinen den großen linken Oberschenkelknochen eines Stegosaurus aus, der für den Transport präpariert wurde (s. Abb.). Auch ein Hautstück eines Dinosauriers wurde als sehr dünne Schicht entdeckt und freigelegt. Die Ausgrabungen dauern weiter an bzw. werden nächstes Jahr fortgesetzt.

Der Knochen eines Stegosaurus wurde freigelegt, für den Transport konserviert bzw. geschützt, nummeriert und die Lage genau vermessen. (Foto: Zillmer)
Dieses Erlebnis erinnerte mich an die Ausgrabungen in Glen Rose im Jahre 1996, bei denen versteinerte Fußabdrücke von Dinosauriern und Menschen in den gleichen geologischen Schichten freigelegt wurden, und die zur Veröffentlichung meines Buches „Darwins Irrtum” führten.
Das letzte Ziel meiner Reise war Arizona, das ich nach acht Stunden Autofahrt erreichte. Hier hoffte ich, einen weiteren eindeutigen Beweis für die Koexistenz von Dinosauriern und Menschen zu finden. Es handelt sich um ein Felsbild, das zwei prähistorische Indianer und zwei verschiedene Dinosaurier nebeneinander zeigt. Um es zu sehen, muss man in einen tiefen Canyon hinunterklettern.

Das sich im Bau befindliche neue Museum in Glen Rose, in dem man später den versteinerten Schuhabdruck sehen kann. (Foto: Zillmer)
Das gesamte Bild wird von der natürlichen „Patina” des Sandsteins überdeckt. Diesen Überzug nennen die Amerikaner „desert varnish”, und er ist nicht fälschbar. Das Alter hängt von der Dicke ab. In diesem Fall ist der desert varnish sehr dick. Da die Abbildung des Anasazi-Indianers auf vielleicht 1500 bis 2000 Jahre - analog anderer Zeichnungen geschätzt werden kann, ergibt sich ein eindeutiger Beweis für die Koexistenz von Mensch und Dinosaurier.
Rekonstruktionen von Dinosauriern sind „Erfindungen” unseres Jahrhunderts. Findet man also ein originales, altes Bild, gibt es nur einen einzigen logischen Schluss: Der Künstler des Bildes sah einen bzw. mindestens zwei verschiedene Dinosaurier mit eigenen Augen. Damit ist die Koexistenz von Dinosauriern und Menschen bewiesen, wie in „Darwins Irrtum” beschrieben und bereits unter Berücksichtigung verschiedenster Sichtweisen bewiesen! Die Beschreibung dieses Bildes mit Bildern und Angabe des Standortes (also für jeden nachprüfbar) wird wahrscheinlich die Auftaktgeschichte meines neuen Buchprojektes (Planung: Erscheinungszeitpunkt Juli 2000) bilden.
Bestätigungen
Die beschriebenen und viele andere nicht mit unserem wissenschaftlichen Weltbild zu vereinbarenden Funde veranlassten das Magazin „Mensch & Sein” (Ausgabe August/September 1999), in einem längeren Artikel festzustellen:
„... nachdem Dr. Zillmer angesichts überwältigender Beweise für seine gewagte These sich entschlossen hatte, das alles in einem Buch zu konzentrieren und zu verbreiten ohne dass ihm dieser Schritt den Beifall der offiziellen Wissenschaft und offene Anerkennung eingebracht hätte , seitdem häufen sich in einer bemerkenswerten Serie von Detailentdeckungen die Hinweise darauf, dass wir die nationalen Öffentlichkeiten bisher mit (wohlgehüteten) Irrtümern der Wissenschaft und Forschung zum Narren gehalten werden. Davon künden schon einige wenige Nachrichten, die allenfalls ein paar Tageszeitungen in kleinen, versteckt platzierten Häppchen präsentieren, von denen in der Regel aber die Öffentlichkeit nicht erfährt.”
Bereits in der letzten SYNESIS (Nr. 4/1999, Seite 57) wurde von der Redaktion (u. a. Gernot L. Geise) in Bezug auf den neu entdeckten Meteoritenkrater in der Barentssee mit der Überschrift hingewiesen: „Neu entdeckter Riesenkrater bestätigt Dr. Zillmers Theorie”.

Dr. Zillmer (links) interviewt den für die Grabung verantwortlichen Ausgräber und Präparator Joe Taylor aus Texas vor dem bereits für den Transport präparierten linken Oberschenkelknochen eines Stegosaurus. (Foto: Zillmer)
Konsequenz
Durch diese Funde und die beschriebene Koexistenz von Menschen, Trilobiten sowie Dinosauriern wurden viele Erdzeitalter in einen relativen kurzen Zeitraum gepresst. Der Aussterbezeitpunkt der Dinosaurier vor angeblich 64 Millionen Jahren stellt den Eckpfeiler unseres schulwissenschaftlichen Weltbildes dar. Was passiert und mit welchen Konsequenzen, falls diese mächtige Stütze der Evolutionstheorie Risse bekommt und einstürzt? Die Beweise liegen vor ...
Meldung
In Kansas wird die Evolutionstheorie nur noch gleichrangig neben dem Schöpfungsmythos gelehrt. Das war der Aufhänger für ein Rundfunkinterview am 18.08.99 im Belgischen Rundfunk (Mittagsmagazin) mit Dr. Zillmer.
Mehr Infos darüber unter http://www.zillmer.com/evol_usa.htm
Hans-Joachim Zillmer
Darwins Irrtum
304 Seiten, 108 teilweise farbige Fotos und 43 Schaubilder, erschienen in der Reihe „Neues Wissen”, Langen Müller, München 1998, ISBN 3-7844-2709-X

Die Homepage des Autors: www.zillmer.com