Die menschliche Abstammungslehre ist gekippt!
© 1997 Gernot L. Geise; veröffentlicht in EFODON-SYNESIS Nr. 23/1997

Im Juli 1997 ging eine Meldung durch die Medien, die nur am Rande erwähnt wurde, obgleich sie an Brisanz eigentlich nicht zu übertreffen ist:

Die beiden Genforscher Matthias Krings und Svante Kääbo untersuchten in einem Münchener Genlabor einen Oberarm des Neandertalers. Dabei stellten sie fest, dass die DNS (die Erbinformation) nicht mit unserer übereinstimmt. Als nächstes wollen sie einen Knochen des Cromagnon untersuchen.

Hat es nur niemand gemerkt, oder geht man „offiziellerseits“ davon aus, dass es hoffentlich niemand merkt? Dieses Ergebnis bringt unser gesamtes „gesichertes“ Weltbild über die Abstammung des Menschen zum Einsturz! Es sagt lapidar aus, dass die affenähnlichen Wesen, die uns als unsere Vorfahren hingestellt werden, mit uns genauso wenig verwandt sind wie ein Elefant oder eine Küchenschabe.

Bisher, d.h. bis zum heutigen Tag, wird der Neandertaler als einer unserer Vorfahren bezeichnet, dessen Seitenzweig von unserem menschlichen Stammbaum irgendwann vor etwa 30.000 Jahren ausstarb.

Mit anderen Worten: Der Neandertaler und wir sollen - lt. schulwissenschaftlicher Lehrmeinung - dieselben Vorfahren haben. Und was hat man in letzter Zeit nicht alles unternommen, um eine „Aufwertung“ des Neandertalers zu erreichen, nachdem er generationenlang als tumbes, affenähnlich gebeugt gehendes, kulturloses Wesen dargestellt wurde. Da wurde festgestellt, dass sein Gehirnvolumen dem unseren gleichwertig gewesen sei, er demgemäß mindestens so intelligent gewesen sein müsse wie wir. Da hat man festgestellt, dass er durchaus religiöse Sitten und Bräuche zelebrierte, und letztendlich stellte man fest, dass sein „äffisch“ aussehendes Wesen doch nicht so ausgeprägt gewesen sei. In unserer heutigen Zeit und in unsere Kleidung verpackt, wäre er nicht von unseren Zeitgenossen zu unterscheiden. Und nun das.

Der Neandertaler gehört nicht zur Gruppe derselben menschlichen Spezies wie wir. Ob wir stolz darauf sein können, bleibt fraglich. Aber: wenn der Neandertaler genetisch nicht mit uns verwandt ist, dann dürfen seine Vorfahren - die auch unsere sein sollen - zwangsläufig ebenso wenig mit uns verwandt sein! Das heißt, der kunstvoll entwickelte Stammbaum des heutigen Mensch hat sich in Nichts aufgelöst. Vorläufer-Spezies des Menschen sind derzeit nicht mehr nachweisbar!

Die beiden Forscher wollen als nächstes, wie gesagt, Knochen des Cromagnon untersuchen, der (immer noch) als unser direkter Vorfahr gilt. Es mag noch so unwahrscheinlich klingen, doch ich wage die Prognose abzugeben, dass sich auch der Cromagnon genetisch so sehr von uns unterscheidet, dass auch er als menschlicher Vorläufer ausscheidet!

Nach meiner These kann sich der Mensch sich nicht auf der Erde entwickelt haben, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. In meiner Buch-Reihe „Unser marsianisches Erbe“ habe ich es detailliert dargelegt, und durch langwierige Recherchen kann ich diese Aussage recht genau belegen.

Für den einen oder anderen mag diese Aussage zu phantastisch klingen, auch mir ging es zunächst so. Doch - siehe oben - die Wissenschaft beweist es immer deutlicher: Wir sind auf der Erde ein Fremdkörper! (Und wir benehmen uns ja vielfach auch so.)


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